29.11.2011, 10:56 Uhr | AFP
Angesichts der europäischen Schuldenkrise hat der Ökonom Lüder Gerken vor einer Inflationsrate von knapp unter zehn Prozent in der Eurozone gewarnt. Er rechne damit, dass die meisten Regierungen in der Euro-Zone und die Europäische Zentralbank (EZB) politisch eine Inflationsrate von knapp unter zehn Prozent in Kauf nähmen, "in der Hoffnung, dass die Deutschen dabei nicht allzu sehr aufmucken", sagte der Vorsitzende des Freiburger Centrums für Europäische Politik der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Inflationsgefahr drohe insbesondere, wenn die EZB den bereits begonnenen Aufkauf von Staatsanleihen hilfsbedürftiger Euro-Länder stark ausweite.
Der Wirtschaftsprofessor warnte zudem vor einer Ausgabe gemeinsamer europäischer Staatsanleihen, der sogenannten Euro-Bonds. "Damit würden die Anreize in den hilfsbedürftigen Staaten deutlich gesenkt, sich zu reformieren und wettbewerbsfähige Wirtschaftsstrukturen aufzubauen", sagte Gerken, der auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung für Ordnungspolitik ist.
Kritisch äußerte sich Gerken ebenfalls zu den sogenannten Elite-Bonds für Euro-Staaten mit hoher Kreditwürdigkeit. "Es bestünde die Gefahr, dass sie doch auf hilfsbedürftige Staaten ausgedehnt würden." Die Frage sei, welchen Nutzen gemeinsame Anleihen wirtschaftlich starker Euro-Staaten hätten, wenn nicht den, marode Euro-Staaten zu stützen.
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Die Bundesregierung hatte zuvor einen Pressebericht über die Einführung gemeinsamer Anleihen der sechs Euroländer mit der höchsten Kreditwürdigkeit dementiert. Es gebe keine Planungen für "Elite-Bonds", sondern es werde weiter an einer "Stabilitätsunion" gearbeitet, erklärte das Bundesfinanzministerium am Montag.
Eine Inflation über fünf Prozent schadet derweil den Verbrauchern und Unternehmen gleichermaßen. Für den Bürger bedeutet das, dass sein Geld weniger Wert ist. Verbraucher müssen mehr Geld für die gleichen Waren und Dienstleistungen ausgeben. Bei den Unternehmen besteht die Gefahr, dass die Unternehmenskosten stärker steigern als die Produktivität. Der Unternehmer verliert Wettbewerbsvorteile und investiert dadurch weniger.
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Quelle: AFP
xicht schrieb:
am 13. Januar 2012 um 13:11:12
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Einen Schwachmaten- und
Vollpfostentummelplatz nenne ich das hysterische Geschrei hier. Wer nicht rechnen kann, soll es einfach lassen. Es es
so unsäglich dämlich, was hier vom Stapel gelassen wird, wie "Löhne halbiert, Preise verdoppelt". Das wäre eine Vervierfachung de Lebenshaltungskosten. Der Teuro existiert gar nicht, aber für manche ist es eben Religion, den Teuro zu verfluchen. Was glaubt ihr Komiker, warum ihr so wenig Geld habt und manch andere so viel? Wer versteht was von Geld? Ihr armseligen Wichte
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Elly schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 11:06:03
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Gibt es doch schon
Man Lügt uns an. Der Aufkauf von Anleihen ist so gut wie Eurobonds.
Alles ist nur Wortklauberei, denn die EZB macht was
sie will denn sie darf was sie macht und der Bevölkerung wird was vorgemacht!
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Crusher schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 10:41:24
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Inflation
Der Sinn der Euro-Zone bestand mal darin, den Binnenhandel innerhalb Europas anzukurbeln und somit gegenüber anderer
Wirtschaftsmächte (USA, Tigerstaaten) konkurrenzfähig zu sein. Mittlerweile wandert die Industrie in diese Wirtschaftscentren ab (z.B. China), anstatt in Europa (z.B. In Spanien oder Polen) zu produzieren und das Geld in Europa zirkulieren zu lassen und somit weniger rentablen Eurostaaten zu unterstützen.
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