16.02.2012, 12:15 Uhr | dapd, bv
Die Stiftung Warentest hat nur 170 der mehr als 10.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds als empfehlenswert eingestuft. Dazu hat die Zeitschrift "Finanztest" (März-Ausgabe) 2850 Fonds aus den wichtigsten Fondsgruppen unter die Lupe genommen. Als empfehlenswert gelten demnach Fonds, die bessere Renditechancen bei geringerem Risiko bieten oder diesbezüglich den entsprechenden Referenzfonds, einen ETF, übertreffen.
Wichtig sei eine breite Streuung der Aktien, am besten in Fonds, die welt- oder europaweit anlegen. Das sind in erster Linie Indexfonds, aber auch marktnahe, aktiv gemanagte Fonds. Unter den Aktienfonds Welt schaffen es 36 von 539 auf die Empfehlungsliste von "Finanztest".
Dass die Fonds genau wie die darin enthaltenen Aktien eine Beteiligung an Sachwerten bieten, profitable Unternehmen meist regelmäßig Dividenden zahlen und der Aktienmarkt in den vergangenen 30 Jahren mehr als acht Prozent pro Jahr an Wert gewonnen habe, spreche für die Aktienfonds als seriöse Geldanlage. Auch die Dividendenrendite von zurzeit etwa drei bis vier Prozent sei gemessen am allgemeinen Zinsniveau attraktiv, schreibt die Zeitschrift.

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Als Referenzfonds wählte "Finanztest" den iShares MSCI World, einen Indexfonds auf den MSCI World Aktienindex, der beispielsweise mit Apple oder Exxon Mobil die weltweit wertvollsten Konzerne zusammenfasst. "Effizienter" nach Lesart von "Finanztest" ist demnach etwa der UniGlobal (ISIN: DE0008491051), der bei geringerem Risiko sogar leicht höhere Chancen bietet. Das geringste Risiko (verbunden mit geringerer Rendite) hat der Fonds R+P Universal (ISIN: DE0005316962). Und der M&G Global Basics (ISIN: GB0030932676) hat die höchste Renditechance aller von "Finanztest" empfohlenen Fonds.
Aktienfonds eigneten sich für jeden, der sein Geld für mindestens zehn Jahre anlegen und auch dann ruhig schlafen könne, wenn der Kurs mal längere Zeit im Minus steht. Ein Kauf auf Kredit sei tabu, schreiben die Warentester.
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Quelle: dapd , t-online.de
Huber schrieb:
am 15. Mai 2012 um 18:54:24
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Fondskosten
Manfred hat Recht! Auch eben Dividende starke Titel sind zu empfehlen.
Wer einen Fonds heute noch mit 5% Ausgabeaufschlag kauft
ist schön blöd.
Jede bessere Direktbank aber auch "verhandelte" Banken geben bis zu >= 90%
Rabatt. Klar Managementkosten und Kick back bleiben, sonst wären die Banken ja schön blöd. Wie der Manager tickt, darauf kommt es an.
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FLPVK schrieb:
am 15. März 2012 um 21:30:08
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Typisch
Es tut echt weh was hier geschrieben wird. Ich spare seit 8 Jahren monatlich in verschiedene Fonds- Rendite p.a ( pro Jahr) = 11,16%
!!! Noch Fragen ? Immer feste rein in die inflationären Tagesgelder - Ertrag ist momentan bestenfalls noch Null, perspektivisch die blanke Geldvernichtung. Substanzwerte ( Aktien, Rohstoffe...) überleben auch den Euro !
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cairns11 schrieb:
am 4. März 2012 um 19:39:42
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Fonds
Wer in fonds investiert muß erst einmal ein Agio 5% bezahlen. Dann gibt es sehr häufig die ungenannten, sogenannten "weichen
Kosten"- Kickbacks die leicht im Bereich von 15% liegen. Das sollte sich jeder einmal überlegen. Dieses Geld wird von den Anlegern aufgebracht und wird -ohne konkrete Gegenleistungen von den Fondsmanagern, Finanzberatern, Banken usw.aufgebraucht. Im schlimmsten Fall wird dieser Fehlbetrag durch neue Kredite gedeckt. Das Risiko liegt,wie zufällig zu "Gunsten
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