12.03.2010, 12:19 Uhr | bv mit Material von dpa
Theo Albrecht, Aldi-Nord-Besitzer und drittreichster Deutscher (Foto: dpa)
Zwar hat es in der aktuellen "Forbes"-Liste aller Milliardäre nur ein Deutscher in die Top Ten geschafft. Während der reichste Mann der Welt, der Mexikaner Carlos Slim Helu, auf ein Vermögen von 53,5 Milliarden Dollar kommt, gibt es in Deutschland aber immerhin 53 Menschen mit einem Vermögen von bis zu 23,5 Milliarden Dollar. An der Spitze steht hier Aldi-Süd-Besitzer Karl Albrecht. Wir stellen die zehn reichsten Deutschen vor.
Mit deutlichem Abstand folgt Karl Albrecht der Versandhaus-Unternehmer Michael Otto. Er wird zusammen mit seiner Familie von "Forbes" auf 18,7 Milliarden Dollar geschätzt. Auf Platz drei folgt dann bereits der Bruder von Karl Albrecht, Theo, der mit seinem Aldi-Nord-Imperium auf 16,7 Milliarden Dollar kommt und zuvor auf Platz 2 gelegen hatte. Während von Michael Otto einige private und soziale Engagements bekannt sind, hüllen sich die Albrecht-Brüder derart in Anonymität, dass es von ihnen noch nicht einmal aktuelle Fotos gibt.
Viertreichste Deutsche ist die Quandt-Erbin Susanne Klatten. Mit ihren BMW- und Altana-Aktien kommt sie insgesamt auf ein Vermögen von 11,1 Milliarden Dollar. Das weckte auch die Begehrlichkeiten einiger Betrüger. Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Klatten von einem Liebhaber erpresst worden war. Sie hatte ihm bereits mehrere Millionen Euro gezahlt, bevor sie ihn doch noch auffliegen ließ.
Auf Platz Fünf der "Forbes"-Liste der reichsten Deutschen liegt der Unternehmer und Bankier August von Finck mit geschätzten 7,3 Milliarden Dollar. Ihm gehörte unter anderem die Privatbank Merck Finck & Co.. Der 80-Jährige war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, als bekannt wurde, dass er der FDP vor der Bundestagswahl 1,1 Millionen Euro gespendet hatte. Zu Fincks Imperium gehört auch die Hotelkette Mövenpick - nach der Wahl reduzierte die neue Bundesregierung auf Betreiben der FDP den Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen.
Der Name von Klaus Michael Kühne ist unter anderem durch die Lastwagen der Spedition Kühne und Nagel bekannt. "Forbes" zufolge kommt er auf 6,6 Milliarden Dollar, genug für Platz Sechs der reichsten Deutschen. Kühne lebt in der Schweiz, pflegt aber noch intensive Beziehungen zu seiner Geburtsstadt Hamburg. Nur einige hundert Millionen Euro weniger besitzt Curt Engelhorn: 6,3 Milliarden Dollar (Platz 7). Sein Urgroßvater gründete einst die BASF. Engelhorn war an Boehringer Mannheim beteiligt.
Wie bei den Albrecht-Brüdern liegt auch bei den Klattens das Milliardärs-Dasein in der Familie. Susanne Klattens Bruder Stefan Quandt besitzt Anteile an BMW sowie die Holding Delton und kommt damit laut "Forbes" auf ein Vermögen von 5,7 Milliarden Dollar. Auf die gleiche Summe wird "Schraubenkönig" Reinhold Würth taxiert, der seinen Konzern mit 60.000 Mitarbeitern selbst aufgebaut hat.
Auf immerhin fünf Milliarden Dollar beläuft sich das Vermögen von Karl-Heinz Kipp - Platz 10 der reichsten Deutschen. Kipp machte sein Geld mit den Massa-Märkten, die er bereits 1987 verkaufte. Heute lebt er in der Schweiz, wo ihm mehrere Hotels gehören.
bv mit Material von dpa
Waldschmidt schrieb:
am 12. März 2010 um 18:09:22
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Aldibrüder
Ich beneide die beiden " armen reichen Brüder " nicht ! Ist denen vergönnt mit Freunden und Bekannten in die Eckkneipe zum
Stammtisch zu gehen? Nur in seiner Villa ,von Leiwächtern umgeben, zu sitzen ist doch schlimmer wie im Gefängnis. Was haben die denn von ihrem Milliarden Vermögen wenn sie nichts davon zu ihrer Freude ausgeben zu können? Da bin ich mit weniger zufrieden wenn ich nicht dauernd darum fürchten muss bestolen zu werden!
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Zorro schrieb:
am 12. März 2010 um 17:07:46
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Milliardäre
haben ihr Vermögen häufig durch Erbschaft erlangt. Dann lasst uns doch mal fragen wie die Familien zu dem Geld kamen. Mir
fällt da z.B. eine Frau Klatten ein. Die stammt aus dem Hause Quandt. Schaut doch mal in Wikipedia nach wie die Familie Quandt zu ihrem Vermögen kam. Das wäre doch mal was für eine Reportage. Wie kamen die Reichsten jeweils zu ihrem Vermögen. Natürlich müsste man sich dann auch Gedanken machen, ob man denen das Vermögen belassen kann oder es nicht besser dem Volk (S
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Hartz 4 Empfänger schrieb:
am 12. März 2010 um 17:00:36
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Forbes-Liste,Albrecht
Ich habe nichts gegen Milliardäre wie Albrecht und Co. .
Ich verstehe auch nicht die Debatten um die
Reichensteuer.
Albrecht und Co. haben viel investiert und sicherlich auch viel riskiert ( natürlich, andere Maßstäbe ). Jedoch, ab einem bestimmten Punkt laufen die Dinge einfach von alleine.
Mich stören die heutigen Politiker ( Lobbyisten ). In der BRD präsentieren sie im Deckmantel der Demokratie den wahren Abschaum der Menschheit. Aber die globalisierte Welt ist klein u. alles was du tu
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