27.07.2010, 16:18 Uhr | mash,bab
Laut aktueller Fortune-500-Liste ist Wal-Mart ist nach Umsatz das größte Unternehmen der Welt (Foto: Reuters)
Wal-Mart ist das umsatzstärkste Unternehmen der Welt im Jahr 2009. Der Einzelhandels-Konzern stößt damit Shell vom Thron. Das berichtete das Magazin "Fortune" bei der Vorstellung seiner vielbeachteten Rangliste der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt. Wir haben für Sie die zehn umsatzstärksten Unternehmen zusammengestellt.
Zwei Trends setzen sich fort: Chinesische Konzerne haben sich weiter in die Spitze der Weltwirtschaft vorgearbeitet, der Anteil von US-Firmen nahm weiter ab. Die US-Amerikaner litten bereits im Vorjahr unter den Auswirkungen der Krise. Die Top Ten dominieren nach wie vor die Ölkonzerne: Royal Dutch Shell, Exxon Mobil und BP. Überraschung: Sogar ein staatliches Postunternehmen schaffte es dieses Jahr auf die vorderen Plätze.
Wal-Mart machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 408,21 Milliarden US-Dollar (313,3 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Baden-Württemberg betrug im Jahr 2009 rund 343,74 Milliarden Euro, das BIP von Portugal betrug im Jahr 2008 laut Auswärtigem Amt 166 Milliarden Euro, das von Südafrika 277,4 Milliarden US-Dollar (2009) oder das von Argentinien 302 Milliarden Dollar (2009). Der Einzelhandels-Riese beschäftigt 2,1 Millionen Mitarbeiter und kletterte von Rang 3 zurück auf Platz eins. Trotz der globalen Rezession expandierte der Konzern weltweit. Vor allem im Ausland verkaufte Wal-Mart gut: Fast 25 Prozent der Einnahmen kamen von außerhalb der USA.
Die Ölriesen verloren kräftig an Umsatz - doch trotz Ölpreisverfall und der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sind die Ölmultis noch immer in den Spitzenpositionen vertreten. Mit 458 Milliarden Dollar Umsatz belegte Royal Dutch Shell im Vorjahr noch Platz eins. Seitdem hat sich der Umsatz des Ölkonzerns beinahe halbiert, auf 285 Milliarden Dollar - Rang zwei für Shell. Auch Exxon musste deutliche Einbußen hinnehmen - der Umsatz sank von 442 Milliarden auf 284 Milliarden Dollar, der Gewinn von 45 auf 19 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr (367 Mrd. Dollar) fällt der Einbruch bei BP weniger stark aus als bei der Konkurrenz, allerdings ist es angesichts der von BP verursachten Ölpest und ihre Folgen durchaus möglich, dass BP im nächsten Jahr nicht mehr im Ranking vertreten sein könnte.
Dennoch blieben die USA in dem viel beachteten Ranking mit insgesamt 139 der 500 umsatzstärksten Unternehmen die weltweite Nummer eins. Zweitwichtigste Nation war laut "Fortune" Japan mit 71 Unternehmen, gefolgt von Frankreich auf Platz drei (39 Konzerne) und Deutschland auf der vierten Position mit 37 Unternehmen - drei weniger als bisher.
Zu den wichtigsten deutschen Unternehmen gehörten im vergangenen Jahr Volkswagen auf Rang 16 der umsatzstärksten Firmen der Welt vor dem Versicherungskonzern Allianz (Platz 20). Weitere wichtige deutsche Unternehmen waren der Autobauer Daimler - er rutschte jedoch von Platz 23 auf Rang 30. Wie die anderen Autobauer musste der Konzern einbrechende Absatzzahlen verkraften. Der Energiekonzern EON (Platz 27) hielt sein Ranking, der Technologie-Riese Siemens rutschte um zehn Plätze auf Rang 40 und die Kaufhof-Mutter Metro von 50 auf Platz 57.
Der französische Versicherungsgigant Axa macht einen Riesensprung von Rang 73 auf Platz 9. Der Konzern legte vor allem im asiatisch-pazifischen Raum kräftig an Umsatz zu und will dort auch weiter expandieren. Der Verkauf von Teilen seiner Life & Savings-Sparte in Großbritannien könnte dem Versicherer Geld für weiteres Wachstum verschaffen, so "Fortune". Asien gilt für Versicherungs-Anbieter wie Allianz, Axa oder Zurich als Zukunftsmarkt. Am profitabelsten wirtschafteten Gazprom (Rang 50), Exxon Mobil und die Industrial & Commercial Bank of China (Platz 87).
Die chinesischen Konzerne holen weiter auf. Mit Sinopec im vergangenen Jahr zum ersten Mal in der Top Ten vertreten, setzten sich die Chinesen in den Spitzenpositionen fest. Die State Grid Corporation of China (SGCC), ein staatliches Energieunternehmen, landete zum ersten Mal unter den ersten zehn auf Platz acht. Die Firma ist für den Großteil des Stromnetzbetriebes im Reich der Mitte zuständig. Sinopec kletterte von Rang neun auf Platz acht. Die chinesische Erdgas- und Mineralölfirma beschäftigt 633.383 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 187.518 Milliarden Dollar. National Petroleum schaffte es zum ersten Mal auf Platz zehn - das dritte chinesische Unternehmen in den Top Ten. Fortune veröffentlicht seine Liste seit 1995.
Quelle: t-online.de
ax56 schrieb:
am 27. Juli 2010 um 19:05:39
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giganten zerschlagen
walmart ist genauso ausbeuter und lohndumpingzahler wie schlecker. Gott sei Dank, walmart ist vom deutschen markt
verschwunden. Auf grund seiner marktmacht sind solche firmen gefährlich für die freiheit, natur, gesundheit und den Markt! Solche Giganten gehören in viele kleine Unternehmen Zerschlagen! Die meisten haben eine struktur, die diktatorische züge trägt. Ihre Markt-Strategien haben kriegerische merkmale. Leute gebt euer geld bewußt aus solang ihr noch welches habt! Dumping geht böse
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heissa schrieb:
am 27. Juli 2010 um 18:45:58
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Fortune 500
So ist richtig, was soll dieser schwachsinn, lassen wir doch jeden machen was er will, keiner kann etwas ändern und das wird
sich auch nicht ändern, unterlassen sie doch alle kommentare. dieser ist nur geschrieben worden um andere aufzufordern nicht zu schreiben.
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sieglinde schrieb:
am 27. Juli 2010 um 16:55:18
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walmart
ich kaufe gern im walmart, hingegen beim ausbeuter schlecker nichts mehr.
von schikanenen und unter bezahlung habe ich noch nichts gehört.
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