03.09.2010, 13:36 Uhr | AFP
Presse: Schon Ende des Jahres könnten die ersten Karstadt-Häuser geschlossen werden (Foto: Reuters)
Der Insolvenzverwalter von Karstadt bereitet das Ende der Warenhauskette für den Fall vor, dass die Vermieter der Gebäude einer Mietsenkung nicht zustimmen. Klaus Hubert Görg wolle in diesem Fall am Donnerstagabend auf einer Sitzung des Gläubigerausschusses sein Szenario für eine Liquidation von Karstadt vorstellen, berichtete die "Financial Times Deutschland".
Die Zeitung berief sich auf eine entsprechende Präsentation, die Görg zusammen mit der Einladung an die Ausschussmitglieder verschickt habe. Laut diesem Liquidationsszenario sollen die Sport- und die Premiumhäuser bis Jahresende geschlossen und alle anderen Warenhäuser bis Ende Februar geräumt werden.
Görgs Sprecher betonte gegenüber der Zeitung, Ziel sei weiterhin der Vollzug des Kaufvertrags. "Die Szenarien, die in den Schubladen liegen, sollten dort möglichst auch bleiben."
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Karstadt-Bieter Nicolas Berggruen muss sich mit dem Vermieterkonsortium Highstreet abschließend einigen, um den endgültigen Zuschlag für die Kaufhauskette zu erhalten. Die Gläubiger von Highstreet kommen am Donnerstag in London zusammen, um darüber abzustimmen. Geben sie grünes Licht, kann das Amtsgericht Essen am Freitag endgültig dem Insolvenzplan und damit der Übernahme durch Berggruen zustimmen.
Die Vize-Chefin der Gewerkschaft Verdi, Margret Mönig-Raane, äußerte sich zuversichtlich, dass die Vermieter sich einigen werden. "Wir sind optimistisch, dass die Abstimmung in London so abläuft, wie sich die Beschäftigten das erhoffen", sagte sie dem "Tagesspiegel". Dies sei in den vergangenen Wochen nicht immer so gewesen.
Die Zeit für eine Lösung im Ringen um Karstadt wird aber immer knapper. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Unsicherheit über die Zukunft von Karstadt in Lieferprobleme münden könnte. Fabrikanten in Fernost zweifelten, ob Karstadt bestellte Waren bezahlen könne. Bis Mitte September müssten die Bestellungen aber platziert sein, damit die Frühjahrs- und Sommerkollektion produziert und rechtzeitig geliefert wird.
Quelle: AFP , t-online.de
KLAUS OTTo schrieb:
am 2. September 2010 um 11:38:28
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PLEITE
es ist schade um die vielen mitarbeiter bei karstadt, es kommt arbeitslosigkeit die viele nicht verkraften . was ist nur aus der brd
geworden .es geht nur noch bergab . die brd ist pleite deshalb sofort ein insolvensverwalter einsetzen . dann kann merkel und co nicht mehr steuergelder verbrennen . als erstes politiker gehälter und pensionen drastisch kürzen.
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ich schrieb:
am 2. September 2010 um 11:38:19
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Middelhoff nd Herl
Immer noch die Auswirkungen der Unfähigkeiten und vor allem des Vorsatzes von Middelhoff und Schickedanz-Ehemann Herl.
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Michael112 schrieb:
am 2. September 2010 um 11:32:33
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Nur all zu bekannt ...
... den Poker der Geldgeber auf dem Rücken der Arbeitnehmer auszutragen. Letztes Jahr hingen die Mitarbeiter von Opel
zwischen den Stühlen und nun sind es (mal) wieder die Mitarbeiter/Innen von Karstadt. Unternehmensethik scheint gerade Herrn Akkermann von der Deutschen Bank nicht wirklich zu interessieren. Immerhin zählt auch sein Unternehmen mit zu den Krisenauslösern. Auch wenn zwischenzeitlich schon wieder enorme Gewinne eingefahren werden. Manager brauchen keinbar kein Gewissen!?
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