
08.04.2010, 13:51 Uhr | Spiegel Online
Güterzüge: Bahn-Tochter hat Probleme mit Rost (Foto: ddp)
Die Bahn hat nach "Spiegel"-Informationen massive Probleme mit vielen Loks und Güterwaggons: Wegen der Wirtschaftskrise hatte die Konzerntochter Schenker Zehntausende Wagen eingemottet. Jetzt zieht das Geschäft wieder an - doch die Bremsen vieler Wagen sind angerostet.
Infolge der Wirtschaftskrise hatte die DB-Tochter Schenker Rail in Spitzenzeiten bis zu 50.000 Wagen eingemottet und auf Gleisen der DB Netz AG abgestellt. Doch inzwischen zieht das Güterverkehrsgeschäft wieder an - und zwar schneller, als DB Schenker Rail die Waggons wieder auf die Schiene bekommt.
Bei etlichen Wagen soll sich Rost im Bremszylinder gebildet haben, die Systeme müssen erst geprüft werden, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden können. Und nach einem Unfall im italienischen Viareggio kontrolliert die Bahn alle Radsätze besonders genau. Zum Teil seien nicht genügend neue Räder in den jeweiligen Lagern vorhanden, heißt es aus dem Unternehmen.
Vor den Werkstätten des Konzerns komme es derweil zu Staus, weil auch die winterbedingten Probleme an den ICE-Zügen noch nicht alle abgearbeitet seien. Insidern zufolge mangele es vor allem an Waggons für Stahltransporte, kombinierte Verkehre und geschlossene Autotransporte. Zudem gebe es inzwischen auch bei den Lokomotiven Engpässe. Von 50 bis 100 fehlenden Güterloks ist die Rede.
In dieser Woche konnten beispielsweise an einem Tag rund 180 Güterzüge nicht starten, weil es an Zugmaschinen fehlte. "Wir können derzeit nicht alle Kundenwünsche erfüllen, weil wir das Material nicht auf die Schiene kriegen", sagt ein mit dem Thema Vertrauter. Man habe das Problem erkannt, heißt es in der Konzernführung, und gehe die Sache "mit großem Nachdruck" an.
Spiegel Online
alter schwede schrieb:
am 3. April 2010 um 18:54:54
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Bahn
Ist da mit dem - Gott sei´s gedankt - verpatzten Börsengang ein Schmuh ähnl Telekom an den Anlegern vorbeigegangen? Kostenverlagerung
in Zukunft> jetzt scheinbar hohe Gewinne> Börsengang mit guten Prämien für Initiatoren>
getäuschte Anleger mit langen Gesichtern?
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Modelleisenbahn schrieb:
am 3. April 2010 um 17:25:36
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Ich
glaub, die privaten Eisenbahngesellschaften haben nicht solche Probleme, wie die DB.
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Aktiengesellschaft schrieb:
am 2. April 2010 um 19:28:07
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auf Absturz
Das ist erst der Anfang, des Niedergangs der Bahn dank Hartmut Mehdorn und seinem großem Zock mit dem Börsengang. Die Bahn wird
zum Schrottplatz mit überhöhten Preisen und nur weil sie dem Bund gehört, unternimmt das Kartellamt nichts gegen den gebürenpflichtigen Verkauf von Sitzplätzen. Wie kann es sein das in einem Zug bei 250 das Stehen erlaubt ist? Und der Sitzplatz extra kostet?
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