15.10.2010, 17:57 Uhr | AFP, dpa, dapd
Der ehemalige Chef der Hypo Real Estate (HRE), Georg Funke, hat im Rechtsstreit um seine Kündigung einen Teilerfolg erzielt. In einem Zivilprozess gab ihm das Landgericht München I bei seiner Forderung nach zwei Monatsgehältern Recht. Funke bekommt damit zusammen noch einmal gut 150.000 Euro. Ob er auch Anspruch darauf hat, dass sein ursprünglich bis 2013 laufender Vertrag wieder in Kraft tritt, soll ab dem kommenden Jahr geklärt werden. Damit wäre ein Restgehalt in Millionenhöhe verbunden.
Das Landgericht entschied in einem sogenannten Urkundenprozess über die zwei Monatsgehälter. Bei dieser Prozessform wird alleine auf Grundlage von Verträgen ohne weitere Beweisaufnahme entschieden. Im Januar will das Gericht entscheiden, ob es zu der Frage der Rechtmäßigkeit von Funkes Kündigung in ein gesondertes Verfahren mit Beweisaufnahme eintritt. Bis dahin ist ungewiss, ob Funke die exakt 150.172,03 Euro überhaupt bekommt.
Funke und weitere frühere HRE-Vorstände mussten wegen der Beinahe-Pleite des Immobilienfinanzierers im Herbst 2008 ihre Posten räumen und hatten gegen ihre Kündigungen geklagt. Unter Funkes Führung war die HRE fast kollabiert und musste mit Hilfen von zeitweise mehr als 140 Milliarden Euro gerettet werden. Inzwischen ist sie vollständig im Staatsbesitz. Insgesamt geht es in dem Verfahren um millionenschwere Gehalts- und Pensionsforderungen. Im ersten Schritt wurde aber nur über einen Teil der Forderungen entschieden. Dem früheren Finanzvorstand Markus Fell stehen dem Urteil zufolge rund 40.000 Euro zu.
Das Landgericht München spricht Georg Funke Gehaltszahlungen von rund 150.000 Euro zu. Die HRE will gegen die Entscheidung vorgehen. zum Video
Quelle: AFP , dpa , dapd , t-online.de
Spörli schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 18:58:58
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Armes Deutschland
Dieser Funke wird auch noch einen Richter finden, der ihm sein Restgehalt in Millionenhöhe zuschiebt.
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rpm schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 17:51:04
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Funke
Herr Funke sagte 3 Monate vor dem Zusammenbruch der HRE im n-tv wörtlich: " Die HRE wird aus der Finanzkrise gestärkt hervorgehen."
Den Rest kennen wir, und ich frage mich, ist Herr Funke nun völlig inkompetent gewesen oder ist er ein Lügner. Beides sind m.E. keine Voraussetzungen, diesem sauberen Herren noch Gehälter nachzuwerfen. Ich hoffe, die nächsthöhere Instanz wird dieses Fehlurteil kassieren, es ist eine Schande für Deutschland und ein Schlag ins Gesicht für jeden ehrlichen Menschen.
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e.m.aue schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 16:06:02
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funke
wenn eine firma pleite ist, dann erfolgt die bezahlung aus der konkursmasse. wenn nichts da ist, dann kann es auch für einen herrn
funke nichts geben. ich kann mich nicht erinnern, dass bei dem normalbürger so grosszügig mit dem umgegangen wird.
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