18.08.2011, 17:26 Uhr | dpa
Im ersten Halbjahr haben 4,5 Millionen Haushalte in Deutschland ihren Energielieferanten gewechselt. Dabei nutzten immer mehr Menschen das Internet, um sich über den für sie günstigsten Strom- oder Gasanbieter zu informieren, teilte das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK mit. Ein Tochterunternehmen ermittelt monatlich in einer repräsentativen Befragung das Wechselverhalten der Verbraucher im Strom- und Gasmarkt. Befragt wurden 20.000 Haushalte. Die GfK hat bei dieser neuen Statistik noch keine Vergleichszahlen.
Besonders beliebt bei den Verbrauchern seien derzeit Tarife, die den Energiepreis für einen bestimmten Zeitraum festschrieben, berichtet die GfK. Etwa 70 Prozent der Wechsler im ersten Halbjahr hätten sich für einen sogenannten Fixpreistarif für die Dauer von bis zu zwölf Monaten entschieden. Mehr als die Hälfte aller Energiekunden nutzten zudem sogenannte Bonus-Angebote, bei denen Energielieferanten potenzielle Neukunden mit Gutschriften lockten.
Neben dem Preis interessierten sich Kunden inzwischen stärker als früher für die Art der Stromgewinnung, stellte die GfK fest. Dabei sei nach der Atomkatastrophe in Japan das Interesse an Ökostromtarifen sprunghaft gestiegen, inzwischen lasse das Interesse aber schon wieder nach. Der typische Ökostromwechsler sei unter 39 Jahren alt, verfüge über ein überdurchschnittliches Einkommen, wohne häufiger in einer Großstadt und informiere sich ausgiebig vor der endgültigen Entscheidung für Tarif und Anbieter. Zum Gaspreisvergleich geht es hier.
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Strompreisvergleich
Quelle: dpa
Sigi schrieb:
am 22. August 2011 um 08:41:37
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Anbieterwechsel
Da wechselt man also von einer Preissteigerung zur nächsten?
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blinker schrieb:
am 20. August 2011 um 09:14:02
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Lockangebote
Da ich selber seit Jahren meine Tarife in den Vergleichsportalen suche, kann ich nur sagen, daß ich jährlich im Srom- uns
Gasbereich etwa 500 € zum lokalen Anbieter spare. Aber Vorsicht ist immer angesagt, vor allen bei Abschlüssen für 24 Monate. Die Lockangebote sind oft sehr groß, allerdings nur im 1. Jahr, versäumt man die Kündigungsfrist, wird es teuer.
Faustregel sollte sein, Abschließen für 12 Monate, monatliche Abbuchung und kein Vorauszahlung. Wenn dann der Preis noch stimmt, dann ok.
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Hans-Ernst schrieb:
am 18. August 2011 um 18:10:05
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Regulierung
im Gas und Strommarkt gibt es keine Überregulierung wie im Telefonsektor, deswegen ist hier insgesammt alles viel zu teuer.
Ist
aber so gewollt , die Politbonzen lauern doch nur auf einen Posten bei den großen Energiekonzernen, wer wird da von denen Interesse haben etwas zu ändern? Keiner
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