06.09.2010, 11:38 Uhr | dpa, sky
Im Streit zwischen dem zurückgetretenen Vorstandschef von Solar Millennium, Utz Claassen, und seinem Ex-Arbeitgeber soll sich eine Einigung abzeichnen. Die "Wirtschaftswoche" berichtete vorab, beide Parteien hätten sich in außergerichtlichen Gesprächen darauf geeinigt, dass der Manager voraussichtlich fünf Millionen Euro an den Solarkraftwerksbauer zurückzahlen wird.
Das bedeutet zugleich: Claassen darf vier Millionen Euro behalten. Umgerechnet auf 74 Tage Arbeitszeit bedeutet dies rund 54.000 Euro Gehalt pro Tag.
Claassen hatte den Chefposten des fränkischen Unternehmens Anfang Januar übernommen und Antritts- sowie vorab gezahlte Erfolgsprämien von insgesamt neun Millionen Euro erhalten. Nach seiner überraschenden Kündigung nach nur 74 Tagen im Amt hatte der Solar Millennium-Aufsichtsrat die Prämie zurückverlangt. Classen hatte dagegen zunächst nur rund 2,5 Millionen Euro zurückzahlen wollen.
Sein Anwalt begründete den Rücktritt von dem Vorstandsamt mit "fundamentalen Auffassungsunterschieden" in Fragen der Unternehmensführung und der Unternehmenskultur. Zu einem eventuellen Kompromiss im Streit um die Millionen-Boni wollte er sich auf Anfrage vorerst nicht äußern. Auch der Aufsichtsrat von Solar Millennium nahm laut "Wirtschaftswoche" zunächst keine Stellung zu den laufenden Verhandlungen.
Quelle: dpa , t-online.de
Micha schrieb:
am 26. September 2010 um 12:26:29
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Claasen
Nieten in Nadelstreifen sag ich nur , Der ist ein Dummschwätzer und Unterlasser aber kein Unternehmer mit Verantwortung einfach
Degeneriert der Mann !
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EnergyRevolution schrieb:
am 6. September 2010 um 18:59:32
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Kuhn haftet ...
§87 ... Variable Vergütungsbestandteile sollen daher eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben; für außerordentliche
Entwicklungen soll der Aufsichtsrat eine Begrenzungsmöglichkeit vereinbaren. Satz 1 gilt sinngemäß für Ruhegehalt, Hinterbliebenenbezüge und Leistungen verwandter Art.
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Tester schrieb:
am 5. September 2010 um 16:04:58
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entweder wurde der Vertrag beim golfen
ausgehandelt, oder von der ENBW (Yello-Strom) eingefädelt, dass die diesen Versager los hatten. Da
oben sind nur Seilschaften unterwegs, von anderen schon lange eingefädelt, dort nach oben kommt ein normaler, anständiger Mensch nie.
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