10.07.2009, 12:51 Uhr | cs
Fensterputzer arbeiten oftmals im Niedriglohnsektor (Foto: dpa)Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten für Hungerlöhne - und das trotz guter Ausbildung. Dies geht aus einer Studie des Duisburger Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) hervor. "Durch Arbeitslosigkeit sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, in den Niedriglohnsektor zu gehen", sagte die stellvertretende IAQ-Direktorin Claudia Weinkopf. Insgesamt seien 6,5 Millionen Menschen in diesem Sektor beschäftig. Seit 1995 ist die Zahl der Billigjobber damit um 50 Prozent gestiegen. Dem will Arbeitsminister Olaf Scholz nun entgegentreten.
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Quelle: dapd , t-online.de
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