
21.09.2011, 10:03 Uhr | Financial Times Deutschland
Airbus denkt über ein längeres Modell des A380 nach (Quelle: dpa)
Der internationale Luftverkehr nimmt zu: Airbus will darauf nicht nur mit mehr, sondern auch mit immer größeren Flugzeugen reagieren - im Gegensatz zu Boeing.
Während Boeing auf seinen ersten nagelneuen Jumbojets 747-8 sitzen bleibt, denkt Airbus über einen noch größeren Riesen-Airbus A380 nach. Er wäre nicht überrascht, wenn gegen Ende des Jahrzehnts die ursprünglichen Pläne für ein verlängertes A380-Modell Wirklichkeit würden, sagte Airbus-Verkaufsvorstand John Leahy bei der Vorlage einer neuen 20-Jahres-Marktprognose.
Aktuell gebe es dazu aber noch keine Beschlüsse. Airbus hatte die Idee eines größeren A380 mit bis zu 1000 Passagieren statt bisher bis zu 853 im Zusammenhang mit Produktionsproblemen 2006 auf Eis gelegt.
Airbus-Besucher dürfen für kleines Geld im neuen Riesenflieger stöbern und die bis zu 50.000 Euro teuren Sitze testen.
Airbus geht bei seiner Langfristplanung nicht nur von mehr, sondern auch von immer größeren Flugzeugen aus. Dies ist der markanteste Unterschied zu den Vorhersagen Boeings. Im Zeitraum 2011 bis 2030 erwartet Airbus in der Kategorie für Flugzeuge mit mehr als 400 Sitzen eine weltweite Nachfrage von 1781 Riesenjets im Wert von 600 Milliarden Dollar, während Boeing von gerade einmal 820 Maschinen ausgeht.
Nach der jährlich aktualisierten 20-Jahres-Prognose rechnet Airbus bis 2030 mit einem Bedarf von 27.800 Fliegern zu einem Listenpreis von 3500 Milliarden Dollar. Wachstumstreiber ist die Region Asien-Pazifik.
Zwar stichelte der Airbus-Vorstand Leahy in London gegen das neue Boeing-Mittelstreckenflugzeug 737 Max mit dem Hinweis, dass es noch keine technischen Details gäbe. Auf die Weigerung von Cargolux, in dieser Woche zwei neue Boeing-Frachtjumbos zu bezahlen und nach Alternativen zu suchen, ging Leahy aber nicht ein.
Nach Informationen des Branchendienstes Flightglobal verbrauchen erste Versionen der General-Electric-Triebwerke des neuen Jumbos durch ein Übergewicht des Flugzeugs zu viel Treibstoff. Zudem sei der Cargolux-Großaktionär Qatar Airways über die Verzögerungen beim Boeing-Modell 787 so verärgert, dass er einen Ausgleich fordert. Angeblich will ein weiterer Kunde seine Jumbojet-Abnahme hinauszögern.
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Quelle: Financial Times Deutschland
E.B. schrieb:
am 20. Januar 2012 um 08:28:59
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A-380xxxxxllll
Erst kommt Größenwahn ,,,,,,,,,,,,,,,,,
Dann kommt Hochmut,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Dann kommt der
Fall,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Und dann will es keiner gewesen sein ..................
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schonmalflieger schrieb:
am 19. Januar 2012 um 23:11:49
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A380 für 1000 Passagiere
Dolle Sache. Doch bitte keinen italienischen Kapitän für sooon Ding!
Da wollte vor kurzem sooo Einer mit 4700
Passagieren und etwa 100.00 to durch eine Insel kreuzfahren.
Hätte - fast - geklappt.
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KhartorumX schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 22:30:47
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@Montag
das denke ich nicht. Batterien sind Schwer und die Energie-Dichte wird niemals im Leben in den nächsten Jahren so steigen das
Flugzeuge Elektrisch betrieben werden könnten. Ich denke eher die Elektroautos werden in den kommenden Jahren den Benzin-Preis erheblich drücken wodurch die Luftfahrt wieder preis-günstiger betrieben werden kann, und alleine deswegen werden keine Milliarden in die Entwickung von Elektro-Flugzeugen gesteckt. Vieleicht wirds auch ne Wasserstoff Turbine
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