29.03.2010, 10:51 Uhr | dpa
Bauboom in Abu Dhabi (Foto: dpa)
Die Deutsche Bahn hat den Zuschlag für die Planung eines Schienennetzes in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Sonntag in Abu Dhabi unterzeichnet, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Ob das Unternehmen auch an Bau und Betrieb beteiligt wird, soll einem Sprecher zufolge zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Das Gesamtvolumen inklusive Planung, Bau und Betrieb könne "durchaus in zweistelliger Milliardenhöhe" liegen. Partner ist die Al-Masaood-Gruppe, eines der größten Industrieunternehmen in den Emiraten.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube waren gemeinsam zu Gesprächen in Abu Dhabi. "Deutschland wird die Vereinigten Arabischen Emirate beim Aufbau einer hochmodernen und leistungsfähigen Schieneninfrastruktur nach Kräften unterstützen", sagte Ramsauer laut einer Mitteilung seines Ministeriums. "Die heutige Absichtserklärung ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit." Grube zeigte sich zuversichtlich, dass sein Unternehmen bei den anstehenden Projekten mit seinen Planungsleistungen berücksichtigt werde.
In der Golfregion sind nach Angaben der Bahn in den nächsten Jahren milliardenschwere Investitionen in große Bahnsysteme geplant. Dazu gehörten Projekte für den Regionalverkehr, die Straßenbahn, die Metro und eine Fernbahnlinie, die Abu Dhabi mit den südlichen Emiraten verbinden soll.
Der Geschäftsführer der DB International, Martin Bay, verwies auf ein mittlerweile fünf Jahre andauerndes Engagement des Unternehmens in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dazu gehöre auch die Planung eines Straßenbahnsystems. Das Verkehrsministerium erinnerte an den Milliardenauftrag an die Deutsche Bahn in Katar. Dort beteiligt sich das Unternehmen bereits am Aufbau eines Schienensystems.
dpa
Juergen schrieb:
am 29. März 2010 um 18:54:35
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Globale DB AG ??
Ich finde ein Unternehmen wie die DB AG darf einfach nicht so agieren wie ein anderes Unternehmen dessen Hauptziel ein max.
Gewinn ist. Das geht zu Lasten des Betriebes und der Kunden( jedenfalls so lange wie es keine echte Konkurrenz gibt) Der Bund als Eigentümer müsste hier einfach andere Ziele vorgeben (z.B. darf am Ende max. 1€ Gewinn nach Steuern rauskommen. Alles was mehr ist muss umgehend nach irgendeinem Schlüssel an die Kunden (und nicht an Hrn. Schäuble) ausgeschüttet werden.
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Juergen schrieb:
am 29. März 2010 um 18:48:18
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10 Min. Verspätung
@Jean, ich nehme an du meinst mich. Ich habe von der Strecke Augsburg München geredet und da ist es definitiv so. (Heute
früh 9Min., heute nachmittag 12 Min. ) Und das sehe nicht nur ich so. Es gibt schon regelmässige Beiträge in der "Augsburger Allgemeinen" wo über Entschädigungen für betroffene Pendler die Rede ist, und so was macht man nicht bei hin und wieder mal ein bisschen Verspätung.
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M schrieb:
am 29. März 2010 um 12:04:18
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tja
Was ich nicht vertstehe: Wenn wir Exportweltmeister sind, warum verdammt geht es dann doch so vielen relativ schlecht in deutschland?
Wiel eben zu viel des verdienten geldes in die Unetrnehmenleitung fließt anstelle in die Taschen derer die tatsächlich den Wertschöpferischen Teil der Arbeit übernehmen. Gute Ideen wachsne nicht auf ALG Sofas oder in Hohen managementpositionen, sie entstehen bei den Areitern an der Materie, aber nur wenn diese wirklich motiviert sind.
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