Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Abwrackprämie: Deutscher Automarkt bricht ein

...

Deutscher Automarkt bricht ein

27.10.2009, 12:20 Uhr | dpa

Nach Ablauf der Abwrackprämie: Autohändler beklagen Absatzeinbruch (Foto: ddp) Nach Ablauf der Abwrackprämie: Autohändler beklagen Absatzeinbruch (Foto: ddp)Einem Monat nach Auslaufen der Abwrackprämie klagen die Autohändler in Deutschland über einen massiven Absatzeinbruch. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) meldet, ist der Neuwagenverkauf im September um rund 50 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Der BVfK-Vorsitzende Ansgar Klein sagte der Zeitung: "Der Absatz liegt rund die Hälfte niedriger als im August. Wir haben ein absolutes Nachfrageloch bei kleinen und preiswerten Autos."

Deutlich weniger Aufträge

Der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) bestätigte die deutlichen Einbußen. Eine Sprecherin sagte der "Bild"-Zeitung, im September hätten die Autohändler voraussichtlich weniger Kaufaufträge erhalten als im Vorjahresmonat. Noch im August habe es dagegen ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. "Es ist wieder Normalität eingekehrt", erklärte die ZDK-Sprecherin.

Abwrackprämie ausgelaufen

Die Abwrackprämie war am 2. September ausgelaufen. Mit dem Betrag von insgesamt fünf Milliarden Euro hatte die Bundesregierung den Kauf von zwei Millionen Neu- und Jahreswagen bezuschusst.

US-Automarkt leidet unter Ende der Abwrackprämie

Aber auch amerikanischen Autohändlern geht es nicht besser. Auch sie erleben nach Auslaufen der Abwrackprämie in den USA einen dramatischen Absatzeinbruch. Besonders die einheimischen Hersteller General Motors und Chrysler mussten mit Einbrüchen von mehr als 40 Prozent wieder kräftig Federn lassen. Ford hielt das Minus mit gut fünf Prozent gering, nachdem die Verkäufe im Sommer dank der Subventionen gestiegen waren. Die deutschen Autobauer kamen eher glimpflich davon, VW, BMW und Porsche konnten sogar zulegen. Der koreanische Hersteller Hyundai setzte seinen Vormarsch fort, Toyota schwächelte dagegen wieder.

Rabattschlacht könnte wieder beginnen

Insgesamt schrumpfte der US-Markt laut Experten um 22,7 Prozent auf 745.997 neu zugelassene Fahrzeuge. Branchenkenner rechnen nun nach dem Ende des Programms "Cash for Clunkers" (Bares für Schrottkisten) im August mit einem neuen Aufflammen der Rabattschlacht der Hersteller in den USA. Dieser Trend wird auch für den deutschen Automobilmarkt vorhergesagt, wo im August ebenfalls der staatliche Fördertopf zur Neige gegangen war.

VW verkaufte 1,5 Prozent weniger

Die Marke Volkswagen verkaufte im September in den USA 1,5 Prozent mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Der Absatz belief sich auf 17.358 Stück. Dabei legte das Volumenmodell Jetta um 8,5 Prozent zu. Seit Jahresanfang verzeichnete VW immer noch ein Minus von 8,9 Prozent auf 159.780 Fahrzeuge. Der Absatz der Marke Audi sank hingegen um 4,9 Prozent auf 7209 Fahrzeuge.

Absatzrückgang bei Daimler

Der Daimler-Konzern erlitt einen weiteren Absatzrückgang. Die Verkäufe sanken um 13,4 Prozent auf 17.799 Personenwagen. Dabei brach der Absatz des Stadtwagens smart um über 54 Prozent auf nur noch 814 Stück ein. Die Kernmarke Mercedes-Benz verbuchte einen Verkaufsrückgang von knapp zehn Prozent auf 16.985 Fahrzeuge. Nach einem Dreivierteljahr liegen die Mercedes-Verkäufe um fast ein Viertel unter dem Vorjahr.

BMW setzt mehr Autos ab

BMW setzte im September erstmals in diesem Jahr mehr Autos ab. Insgesamt kletterte der Absatz um 3,6 Prozent auf 19.175 Fahrzeuge. Dabei wurden mit 15.047 Autos der Marke BMW 2,1 Prozent mehr verkauft. Beim MINI stieg der Absatz um 9,7 Prozent auf 4128 Wagen.

Porsche verkauft mehr Autos

Der Sportwagenbauer Porsche fand für seine Modelle in den USA ebenfalls mehr Käufer als im September 2008. Der Absatz erhöhte sich um rund acht Prozent auf 1581 Fahrzeuge. Positiv entwickelten sich dabei die Verkaufszahlen der hochpreisigen 911er-Baureihe. Vom Carrera wurden 40 Prozent mehr verkauft als ein Jahr zuvor. Auch die kleinere Mittelmotor-Baureihe verzeichnete deutliche Zuwächse. Das Coupe Cayman legte um 140 Prozent zu, der offene Boxster um 24 Prozent. Um über ein Viertel schrumpfte dagegen die Nachfrage nach dem Geländewagen Cayenne.

Dramatischer Einbruch bei General Motors

Tristesse herrscht dagegen wieder bei General Motors und Chrysler, die aber auch in den Vormonaten nicht gerade stark von der US-Abwrackprämie profitieren konnten. Der Absatz von General-Motors-Modellen brach im Jahresvergleich um 45 Prozent auf 156.673 Fahrzeuge ein. Nicht viel besser lief es für Chrysler. Der drittgrößte US-Produzent verbuchte ein Verkaufsminus von 42 Prozent auf 62.197 Wagen. Ford zog sich dagegen vergleichsweise gut aus der Affäre. Nachdem die Verkäufe im Juli und August durch die Prämie gestiegen waren, ging der Absatz im September um lediglich 5,1 Prozent auf 114.655 Fahrzeuge zurück.

Toyota erleidet starken Rückgang

Auch der japanische Autobauer Toyota verkaufte im September deutlich weniger Fahrzeuge in den USA als im Vorjahresmonat. Der Absatz fiel um gut 16 Prozent auf 126.015 Wagen. Dabei sackten die Verkäufe der Marke Toyota um 19,1 Prozent auf 108.076 Autos ab, während Lexus den Absatz um 7,3 Prozent auf 17.939 Stück erhöhte. Erneut klare Gewinner waren die koreanischen Autobauer mit ihren relativ preisgünstigen Modellen, die in der Wirtschaftskrise bei den Verbrauchern gut ankommen. So erhöhte Hyundai den Absatz im September um über 27 Prozent auf 31.511 Fahrzeuge und Kia um mehr als 24 Prozent auf 21.623 Stück.


Quelle: dpa , t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Abwrackprämie: Deutscher Automarkt bricht ein " verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Abwrackprämie: Deutscher Automarkt bricht ein " gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Abwrackprämie: Deutscher Automarkt bricht ein "

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Formtop mit Push-up-Effekt
Formtop von neckermann.de

Strafft den Hüft- und Taillenbereich und sorgt für ein volleres Dekolleté - jetzt für 19,99 €. von neckermann.de

Einkaufswelt
Fußball-EM 2012
Perfekt ausgestatten für die Fußball-EM 2012 mit GINGAR.de

Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de

Einkaufswelt
Sexy Kleider & Röcke
Kleider und Röcke für sexy Kurven - von happysize.de

Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen


Aus anderen Bereichen

Ex-BVB-Großaktionär ist verschwunden
Florian Homm, 2004 als Großaktionär auf der Hauptversammlung von Borussia Dortmund (Quelle: dapd)

Die Welt jagt einen Börsenbetrüger. mehr

Hertha zieht die Fortuna vors Sportgericht
Hertha-Manager Michael Preetz: "Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich."

Berlin kämpft um eine neue Chance. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige