13.10.2011, 15:31 Uhr | dapd, dpa-AFX
Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, ist gegen eine zwangsweise Erhöhung der Eigenkapitalausstattung der Banken. Der Forderung von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso nach einer Zwangs-Rekapitalisierung großer Institute widersprach er am Donnerstag auf einer Konferenz in Berlin. Der Markt werde die Mittel dafür nicht bereitstellen, sagte Ackermann. Auch andere Bankenvertreter lehnen eine Rekapitalisierung der Banken ab. Sparkassen-Präsident bezeichnet die Pläne als "Unsinn".
Kapitalspritzen gingen laut Ackermann zudem an den aktuellen Problemen vorbei. Die Finanzierung der Banken sei nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass Staatsanleihen nicht mehr risikolos seien. Ackermann forderte die Regierungen auf, das Vertrauen in die Stabilität der Staatsfinanzen wieder herzustellen. Die Deutsche Bank werde alles dafür tun, keine Staatshilfe zu erhalten.
Ackermann fügte hinzu, die Debatte um die Zwangs-Rekapitalisierung von Banken deute auf einen weiteren Schuldenschnitt hin. Zur finanziellen Hilfe Griechenlands war im Juli vereinbart worden, dass Banken und andere private Investoren einen Verlust auf griechische Staatsanleihen in Höhe von 21 Prozent hinnehmen, indem sie kurz vor der Fälligkeit stehende Bonds des Landes in länger laufende Anleihen tauschen.
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Der Chef der Deutschen Bank sagte, er werde in der kommenden Woche Termine in Brüssel wahrnehmen, da einige EU-Länder diese Vereinbarung neu verhandeln wollen. Im Raum steht Medienberichten zufolge eine Abschreibung von 50 statt bisher 21 Prozent.
Barroso hatte am Mittwoch im EU-Parlament einen Fünf-Punkte-Fahrplan zur Überwindung der Schuldenprobleme vorgestellt. Einer dieser Schwerpunkte sind die Banken: Für sie sind derzeit Eigenkapitalpuffer von fünf Prozent vorgeschrieben. Doch weil vielen Banken Milliardenabschreibungen drohen, weil sich die Schuldenkrise zuspitzt, sollen sie sich rekapitalisieren.
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Können die Banken nicht selbst am Markt ausreichend Kapital aufnehmen, sollen sie von ihren Regierungen unterstützt werden. Wenn Staaten keine ausreichenden Mittel zur Stützung der Institute verfügbar hätten, sollte die Rekapitalisierung mit Krediten des EFSF finanziert werden, schlug Barroso vor.
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Quelle: dpa-AFX , dapd
kranichheiner schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 15:50:13
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ackermann und banken
die bankvorstände hier im besonderen der mann vom acker sollten füt ihre kundengeldzockerei mit ihrem privatvermögen
haften, dann eürde das ganze elend aufhöhren.
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kranichheiner schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 15:42:59
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Ackermann
ist doch loigisch, fdass der dagegen ist. damit kann er kein Boni kassieren.
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cash schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 13:24:53
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Ackermann
Her Ackermann ist in den USA als einer der drei weltweit gefährlichsten Banker gelistet.
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