10.08.2011, 11:53 Uhr | dapd
Die Affäre um die gepfändete Boeing 737 des thailändischen Kronprinzen ist beigelegt. Das Pfandsiegel sei am Dienstag entfernt worden, sagte Obergerichtsvollzieher Günther Dersch. Die Maschine sei damit am Münchner Flughafen wieder freigegeben. Zuvor hatte die thailändische Regierung eine Sicherheitsleistung von 38 Millionen Euro hinterlegt, um einen Streit mit dem insolventen Baukonzern Walter Bau beizulegen.
Die vom Prinzen Maha Vajiralongkorn benutzte Boeing war Mitte Juli am Münchner Flughafen festgesetzt worden. Damit wollte der Insolvenzverwalter von Walter Bau eine millionenschwere Forderung gegenüber Thailand eintreiben. Das Landgericht Landshut hatte das Flugzeug unter der Bedingung freigegeben, dass eine Sicherheitsleistung von 20 Millionen Euro hinterlegt werde. Hintergrund waren die unklaren Eigentumsverhältnisse.
Ein Sprecher des thailändischen Außenministeriums sagte am Dienstag in Bangkok, die Regierung habe letztlich 38 Millionen Euro hinterlegt - die Höhe der gesamten Forderung der Walter Bau, die in einem mehrjährigen Schiedsverfahren festgelegt worden war. Danach sei die Maschine freigegeben worden.
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Kronprinz Maha Vajiralongkorn hatte in dem Streit angeboten, die Kaution aus seinem Privatvermögen zu bezahlen, damit die Beziehungen zwischen beiden Ländern nicht belastet würden. Daraufhin erklärte die Regierung schnell, sie werde das Geld bezahlen und eine Delegation unter Leitung des Generalstaatsanwalts nach Deutschland entsenden, um den Streit beizulegen. Details zur Einigung wollten zunächst weder Obergerichtsvollzieher Dersch noch das zuständige Landgericht Landshut nennen.
Der Prozess um die millionenschwere Forderung aus der Pleite des Baukonzerns Walter Bau gegen Thailand wird auch nach der Freigabe eines gepfändeten Flugzeugs fortgesetzt. Mit einer schnellen Einigung vor dem zuständigen Berliner Kammergericht werde nicht gerechnet, sagte Rechtsanwalt Frank Roth von der Kölner Kanzlei DLA Piper, der den Staat Thailand vertritt, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd.
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Die Anfänge des Rechtsstreits liegen 20 Jahre zurück. Damals hatte sich der 2001 mit der Walter Bau fusionierte Baukonzern Dywidag am Bau einer Autobahn in Bangkok beteiligt. Wegen angeblicher Vertragsverstöße der thailändischen Regierung machte die bereits insolvente Walter Bau Schadenersatzansprüche geltend, die ihr in dem Schiedsgerichtsverfahren zugebilligt wurden.
Quelle: dapd , t-online.de
rudi schrieb:
am 12. August 2011 um 11:37:54
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Sextourismus?
Liebe Marlise,
warum pauschalisierst du jeden Fluggast welcher nach Thailand fliegt, oder von dort kommt als Sextourist? Bist
du etwa eifersüchtig auf die hübschen Frauen dort oder was? Primitiver geht es nicht, meine Frau kommt aus Thailand (nein ich bin nicht dick und hässlich, wahrscheinlich dein Traummann, ehrlich!)
Es ist das schönste Land der Welt mit den liebsten Menschen der Welt, und den schöneren und lieberen Frauen.
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marlise schrieb:
am 12. August 2011 um 00:18:21
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boeing
der Prinz wollte aus seinem Privatvermögen bezahlen,um die Beziehungen nicht zu belasten?Hat ihn doch bislang auch nicht
gestört.Ganz Deutschland hat sicher schon vor Angst gezittert und das Schlimmste befürchtet,was auch immer das sein mag.0b sie wohl diese Flugzeuge mit den Sextouristen nicht mehr hätten landen lassen?Nun hat die thailändische Regierung bezahlt,also geht doch, warum nicht gleich so.
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jochen schrieb:
am 10. August 2011 um 09:44:41
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affäre um prinzen-boeing
wenn ich was kaufe muss ich es auch bezahlen , ist leider so . unsere bundesregierung ist doch auch insolvent, warum dürfen die noch reisen .
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