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Afghanistan und China unterzeichnen erstes Ölgeschäft

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Afghanistan und China unterzeichnen erstes Ölgeschäft

20.01.2012, 09:53 Uhr | dapd, dpa, t-online.de,

Der "Westen" zieht allmählich ab, nun kommt China und investiert in Öl (Quelle: Reuters)

Der "Westen" zieht allmählich ab, nun kommt China und investiert in Öl (Quelle: Reuters)

Die Volksrepublik China investiert weiter in Rohstoffe. Nachdem der Riese aus dem fernen Osten erst kürzlich einen großen Deal in Kanada abschloss, wurde nun das erste Ölgeschäft mit Afghanistan unterzeichnet. Bei dem Abkommen zwischen der afghanischen Regierung und dem größten chinesischen Öl- und Gasproduzent China National Petroleum Corporation geht es um die Erschließung mehrerer Erdöllagerstätten im Norden Afghanistans.

Wie Bergbauminister Wahidullah Schahrani in Kabul mitteilte, könnte die Vereinbarung in den kommenden 25 Jahren rund sieben Milliarden US-Dollar (5,4 Milliarden Euro) in die afghanische Staatskasse spülen.

Erkundungen beginnen im Januar

Nach offiziellen Angaben soll China National Petroleum Corporation (CNPC) bereits im Januar mit ersten Erkundungen in Nordafghanistan beginnen. Innerhalb von zwei Jahren sei dann der Aufbau eines Förder- und Raffineriesystems geplant. Die genaue Lage der Erdölvorkommen wurden zunächst nicht bekannt.

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Afghanistan reich an Bodenschätzen

Von der Sowjetunion in den 70er-Jahren durchgeführte Erkundungen ergaben, dass Afghanistan reich an Bodenschätzen ist, darunter Eisen und Kupfer sowie Öl - insgesamt sollen Bodenschätze im Gesamtwert von mindestens drei Billionen US-Dollar in dem Land lagern. Die Afghanistan-Konferenz in Bonn hatte unlängst beschlossen, dass deren Nutzung besondere Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft des Landes einnehmen soll.

Die afghanische Regierung hatte dem Abkommen mit dem chinesischen Unternehmen bereits zugestimmt, das ihm die Ausbeutung der Erdölvorkommen in den nordöstlichen Provinzen Sari Pul und Farjab erlaubt. In dem als Amu-Dardscha-Becken bekannten Gebiet werden Ölvorkommen von 87 Millionen Barrel vermutet.

Schaffung von Arbeitsplätzen

"Das Abkommen (mit CNPC) ist äußerst vorteilhaft für Afghanistan", sagte Schahrani. Denn die Regierung könne über 70 Prozent des geförderten Erdöls verfügen. Zudem würden Hunderte Arbeitsplätzen geschaffen. "Diese Investition wird ein wichtiger Schritt in Richtung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit Afghanistans sein", so der Minister weiter.

China auf der Suche nach Rohstoffen

Chinas boomende Wirtschaft ist sehr stark auf den stetigen Nachschub von Rohstoffen aller Art angewiesen. Vor dem Afghanistan-Deal hatte sich das Reich der Mitte bereits Vorkommen in Kanada gesichert. Die staatliche Ölgesellschaft Sinopec meldete die Übernahme des kanadischen Energieversorgers Daylight Energy für 2,2 Milliarden kanadische Dollar (1,7 Milliarden Euro).


Quelle: t-online.de , dpa , dapd

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Kommentare (8)

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Thema: "Afghanistan und China unterzeichnen erstes Ölgeschäft"

Schweizer schrieb: am 30. Dezember 2011 um 13:55:13
(4) (2) China der lachende Dritte
VR China ist wohl der einzigste Sieger in Nahen Osten aber sicherlich in Afghanistan Schweiz neutral. Die USA und
ihre Söldnertruppen darunter natürlich die stets Kriege verlierenden Deutschen den Schwanz einziehend und abhauen machten die Chinesen ohne dort zu töten Geschäfte und wenn China nicht den Dollar stützen würde wäre USA pleite und Ihre Goldreserven futsch Nach dem MOTTO wem nützt das! handelt China professionell . Friedensnobelpreisträger OBAMA ist der größte Blender und Kriegstreiber
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Demokrat schrieb: am 28. Dezember 2011 um 13:05:36
(8) (1) Afghanistan - China macht Ölgeschäft
Bravo Ex-NATO-Soldat. Diese hörige Regierung muss strafrechtlich und mit persönlicher Haftung zur
Verantwortung gezogen werden. Die Klugen wie Koch, Köhler etc. haben das sinkende Schiff bereits verlassen
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Diddi schrieb: am 28. Dezember 2011 um 09:13:15
(6) (4) Rohstoffe....
Der Drahtzieher von Konflikten wird dann sichtbar, wenn man sieht wer als Nutzer daraus hervor geht. Niemand zieht zufälig
Nutzen (Profit). Fragt mal die Geheimdienste, wer wo die Konflikte auslöst. Das gleiche gilt für die anderen Kontinente. Auf der einen Seite sind es Konzerne und auf der anderen Seite Regime......
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