17.02.2012, 11:52 Uhr | AFP, dpa-AFX, t-online.de
Der Riesenflieger A380 kommt nicht aus den Schlagzeilen - nach Problemen mit den Flügeln sorgt jetzt offenbar die Nase des Großraumflugzeugs für Ärger. Im Extremfall könnte das Bauteil nämlich im Flug abfallen. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtete, sollen bestehende Aluminiumnieten ausgetauscht werden, um das Problem zu beheben.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) will nach Medienangaben den Flugzeughersteller Airbus zu Nachbesserungen an dem Großraumflugzeug A380 auffordern. Laut "FTD" soll angeordnet werden, dass an einem Holm an der Flugzeugspitze sechs Aluminiumnieten gegen hochfeste Titannieten ausgewechselt werden. Ein Vorschlag für eine entsprechende Sicherheitsanweisung werde derzeit vorbereitet.
Laut der Zeitung könnte sich sonst im ungünstigsten Fall, etwa bei Extrembelastungen wie einem Druckabfall, die Rumpfspitze des Flugzeugs lösen. Ein Airbus-Sprecher erklärte der Zeitung, der Austausch der Nieten sei binnen dreieinhalb Stunden zu bewerkstelligen. Vor knapp zehn Tagen ordnete die EASA wegen Rissen an den Tragflächen bereits eine Untersuchung aller A380 an.
Nach Angaben der "FTD" veröffentlicht die EASA jährlich hunderte von Sicherheitsanweisungen für nahezu alle Flugzeuge, Hubschrauber und Antriebe. Für die Luftfahrtindustrie können die Anweisungen aber auch einen Imageverlust bedeuten, wenn Passagiere um die Sicherheit der Flieger besorgt sind. Der Airbus A380, der seit 2007 im Einsatz ist, ist mit bis zu 800 Plätzen das größte Passagierflugzeug der Welt. Im November 2010 hatte ein Airbus A380 für Schlagzeilen gesorgt, dessen Rolls-Royce-Triebwerk während des Fluges explodiert war.
Airbus sieht das Problem mit der Flugzeugspitze nicht als gravierend an: Es sei überhaupt nicht mit dem Flügelthema vergleichbar und ebenfalls kein unmittelbares Sicherheitsproblem, zitiert die "FTD" den Flugzeugbauer.
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Quelle: t-online.de , AFP , dpa-AFX
KONDI schrieb:
am 19. März 2012 um 11:27:50
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Best plane
Die Physik für solche großen Flugapparate hat ihre eigenen Gesetze.Das ist der Unterschied von Theorie und Praxis.Jetzt muß man
viele Jahre die Lehren aus der Praxis hinnehmen und umsetzen.Es wird noch viele Jahre dauern,bis die letzte falsch platzierte Niete geortet wird.Das ist bei allen neuen technischen Errungenschaften so.Theorie ist,wenn man alles weiß,aber nichts funktioniert.Praxis ist,wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.Aber dann wird es das beste Fugzeug der Welt sein.
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Korinthus Kakis schrieb:
am 18. Februar 2012 um 10:04:24
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Der Niet, im Plural die Niete
So lautet die Bezeichnung des Verbindungsbauteils. Nieten sind wertlose Lose. Jegliche Vergleiche zu den
verantwortlichen Schreiberlingen wird unterlassen.
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Andreas schrieb:
am 17. Februar 2012 um 12:57:41
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A380 probleme
Ich kann die Presse nicht verstehen. Will man dem eigenen A380 Projekt schaden? Der A380 kann aufgrund seiner bisherigen
Bauzeit noch nicht so langzeit getestet sein wie andere Flieger. Die 747 fliegt seit 43 Jahren. HALLO!!! Seit 43 Jahren. Es gab viele Tote durch Abstürze, die technisch bedingt waren und der Jumbo dann nachgerüstet wurde. Beim A380 gab es noch KEINE Abstürze und alle Probleme die bisher auftraten, sind zu lösen, lange bevor Schlimmeres passiert. Wo ist das Problem ????
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