07.06.2011, 08:15 Uhr | dpad, afp
Die IG-Metall will eine Jobgarantie für die 16.000 Airbus-Beschäftigten in Deutschland (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat von Airbus verlangen von dem Unternehmen eine Beschäftigungs-, Einkommens- und Standortgarantie bis 2020. Bestandteil des angestrebten "Zukunftstarifvertrags" für die vier deutschen Airbus-Standorte in Hamburg-Finkenwerder, Bremen, Stade und Buxtehude sollten außerdem Einschränkungen beim Einsatz von Leiharbeitern sein, erklärten IG Metall und Airbus-Gesamtbetriebsrat in Hamburg.
Nach dem Willen der Arbeitnehmervertreter sollen Leiharbeiter künftig nach 24 Monaten fest übernommen werden müssen. Zudem sollen Auftragspakete künftig nicht mehr ohne Beteiligung des Betriebsrats und der Beschäftigten an externe Auftragnehmer ausgelagert werden. Den Angaben zufolge hatte Airbus in Gesprächen bisher eine Beschäftigungs- und Standortsicherung bis Ende 2012 angeboten.
Das sei "keine verhandlungsfähige Grundlage", erklärte der Tarifsekretär der IG Metall für Airbus, Daniel Friedrich. "Angesichts der aktuellen Auftragslage und der beinahe täglichen Erfolgsmeldungen ist das eine Provokation gegenüber Beschäftigten und Arbeitnehmervertretern." Für Mittwoch rief die Gewerkschaft zu Kundgebungen vor allen vier deutschen Airbus-Standorten auf, um den Druck auf die Firmenleitung zu erhöhen.
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Bei Airbus laufen im Kerngeschäft Zivilflugzeuge die Geschäfte zurzeit rund: Die Fertigung der A320-Familie in Hamburg und Toulouse will EADS von heute 36 bis nächstes Frühjahr auf 40 pro Monat erhöhen. Allerdings ist die Luftfahrt ein wechselhaftes Geschäft, in den letzten 10 Jahren musste Airbus zwei große Sanierungsrunden durchmachen, weil der Absatz weggebrochen war. Tausende Jobs fielen weg. Aktuell beschäftigt Airbus in Deutschland rund 16.000 Menschen.
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Quelle: dapd , AFP
100oktan schrieb:
am 6. Juni 2011 um 17:24:12
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Immer
die Gewerkschaten. Lernen denn diese Berufssozialisten überhaupt nichts dazu? Wenn 2013 der Abschwung einsetzt, wird der EADS nur der
Gang zum Insolvenzgericht bleiben, wenn die Forderungen wirklich 1:1 umgesetzt werden.
Frankreich wird es freuen. Die AT-Mitarbeiter werden dann zum großen Teil nach Toulouse umsiedeln und der Mob wird langzeitarbeitslos, weil es keine Luftfahrtindustrie in der Nähe Hamburgs mehr gibt.
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