12.01.2011, 16:08 Uhr | dapd, dpa-AFX
Airbus zieht einen Großauftrag nach dem anderen an Land. Nach China bestellte nun auch Indien den Kassenschlager A320 beim europäischen Flugzeugbauer. Die indische Fluggesellschaft IndiGo orderte 180 Flugzeuge des Typs A320neo - damit sind die Inder Erstabnehmer für die neue Version des Erfolgsmodells von Airbus. Dies ist nicht die einzige Premiere: Die Bestellung sei der größte Einzelauftrag für Passagierjets in der Geschichte der kommerziellen Luftfahrt, teilte die EADS-Tochter mit.
Den Listenpreis für den Auftrag bezifferte ein Airbus- Unternehmenssprecher auf Anfrage mit 15,6 Milliarden Dollar. Bei Flugzeugbestellungen sind allerdings prozentual zweistellige Rabatte üblich. Die Entscheidung über den Triebwerkstyp werde der Auftraggeber noch bekanntgeben.
Die indische Gesellschaft, laut Airbus der größte Billigflieger Indiens, sei der Erstkunde für die A320neo. Einen komplett neu entwickelten Nachfolger für die A320-Flugzeuge will Airbus frühestens 2025 auf den Markt bringen.
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Die A320neo ist eine neue Version des Fliegers mit treibstoffsparenden Triebwerken und Flügeln mit abgeknickten Enden, sogenannten "Sharklets". Der Flieger werde dann bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Dies entspreche einer jährlichen Einsparung von 3600 Tonnen Kohlendioxid pro Flugzeug, teilte Airbus mit. Die neue Version soll von 2016 an ausgeliefert werden. Von der Neuauflage erwartet Verkaufschef John Leahy früheren Angaben zufolge mindestens weitere 4000 Bestellungen. Einen komplett neu entwickelten Nachfolger will Airbus frühestens 2025 auf den Markt bringen.
Die A320 ist der Kassenschlager von Airbus. Die A320-Familie besteht aus den Typen A318, A319, A320 und A321. Die Mittelstreckenjets mit zwischen gut 100 und 220 Sitzen verfügen über einen Mittelgang und einen Standardrumpf. Über 4500 Maschinen des Typs sind nach Angaben von Airbus bereits ausgeliefert, etwa 6800 verkauft. Damit seien die A320-Flugzeuge laut Airbus die "weltweit erfolgreichste Familie von Flugzeugen mit Standardrumpf".
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Für Airbus geht es derzeit Schlag auf Schlag: Kurz vor dem Jahreswechsel wurde bekannt, dass die chinesische Fluglinie China Eastern Airlines 50 neue Airbus A320 bestellt hatte. Bis 2015 sollen die Maschinen der auflagenstärksten Flugzeugfamilie der EADS-Tochter an die Chinesen ausgeliefert werden.
Mit dem Kauf der neuen Flugzeuge wolle China Eastern Airlines die wachsende Nachfrage auf nationalen und internationalen Routen befriedigen, hieß es in einer Mitteilung der Fluglinie. Das in Shanghai ansässige Unternehmen teilte mit, nach Listenpreisen von 2005 habe die Bestellung einen Wert von 3,2 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro). Allerdings habe Airbus ihr nicht genauer bezifferte "erhebliche Rabatte" eingeräumt.
Die Flugzeuge sollen zwischen 2012 und 2015 ausgeliefert werde, hieß es. Mit den Neuanschaffungen würden die Passagierkapazitäten um elf Prozent gesteigert. China Eastern ist eine der drei größten staatlichen chinesischen Fluglinien. Der Flugzeugkauf wurde durch eine Mitteilung an der Börse von Hong Kong bekannt gegeben.
Die A320-Familie mit den Typen A318, A319, A320 und A321 ist für Airbus das Brot-und-Butter-Geschäft. Die Mittelstreckenjets mit zwischen gut 100 und 220 Sitzen verfügen über einen Mittelgang und einen Standardrumpf. 4400 Exemplare sind bereits gebaut, gut 6700 bestellt. Von der Neuauflage A320neo erwartet sich Verkaufschef John Leahy weitere 4000 Bestellungen - "vielleicht auch mehr". Die Modernisierung will sich Airbus gut eine Milliarde Euro kosten lassen.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX , dapd
Wolf de Mer schrieb:
am 13. Januar 2011 um 10:17:13
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China - Yuan
Wie bereits bekannt ! Dieser Kauf der AIR BUS - Flieger wird hauptsächlich
für eine legale Geldwäsche benutzt.Nur weg mit den
wertlosen Devisen - US
Dollars.Die Abrechnung des Auftrages erfolgt in Yuan .
Die Währung in China ist der Renminbi (Yuan), in der Kurzform auch mit CNY oder RMB bezeichnet. 10 Yuan ergeben ca. 1 Euro. ...
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Checkt das mal schrieb:
am 12. Januar 2011 um 15:23:24
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Luftfahrt
Da machen sich wieder viele Leute Sorgen über das Bezahlen. Vielleicht darf man mal daran erinnern, daß Airbus ein europäisches
Gemeinschaftsunternehmen ist. Einer für Alle. Alle für Einen.
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Demokrat schrieb:
am 12. Januar 2011 um 14:57:11
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Großauftrag an Airbus ??
Also jeder der Frühnachrichten hörte weiß aber. ES HANDELT SICH UM EINEN
VORVERTRAG !!! Der Fliger 320neo ist
selbst als Prototyp noch nicht geflogen.
Der erste rechtsgültige Kaufvertrag kommt erst zustande, wenn das erste
Modell beim Kunden zum Test war und abgenommen wurde. Wäre gut, wenn
dpa, t-online u a. wieder genauer arbeiten würden!!!
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