11.03.2011, 10:24 Uhr | dpa
Die Cathay Pacific erweitert ihre Flotte mit Airbus-Maschinen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Kleine Genugtuung für den europäischen Flugzeugbauer Airbus: Nachdem der US-Rivale Boeing in dieser Woche zwei milliardenschwere Aufträge aus China eingeheimst hatte, bestellte die Fluggesellschaft Cathay Pacific nun 15 Langstreckenflieger vom Typ A330. Der Gesamtwert liegt laut Listenpreisen bei mehr als 3,3 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro).
Mit den neuen Flugzeugen will Cathay Pacific die Flotte aufstocken und ältere Maschinen ausmustern. Bei dieser Modernisierung geht allerdings auch Boeing nicht leer aus: Parallel orderte die Gesellschaft mit Sitz in Hongkong zehn Langstreckenjets vom Typ B777. Deren Wert liegt nach Listenpreisen bei 2,8 Milliarden Dollar.
Viele Fluggesellschaften - so auch die Deutsche Lufthansa - fliegen sowohl Airbus als auch Boeing, um nicht von einem Hersteller abhängig zu werden. In China hatten zuletzt jedoch die Amerikaner die Nase vorn gehabt. Zu Wochenbeginn hatten Air China und Hong Kong Airlines zusammen 43 Flugzeuge im Listenwert von zehn Milliarden Dollar beim US-Konzern bestellt. Die weltgrößte Flugzeug-Leasingfirma ILFC aus den USA entschied sich dagegen einen Tag später vorrangig für Airbus-Maschinen.
Cathay Pacific wird seine Flugzeuge bis 2015 erhalten. "Nirgendwo sonst wächst der Luftfahrt-Markt so stark wie in der Region Asien-Pazifik", begründete Konzernchef Tony Tyler den Auftrag. Schon zuvor hatte Cathay Pacific milliardenschwere Bestellungen aufgegeben. Vor allem China gilt als absoluter Boommarkt, weil sich immer mehr Menschen aus dem Milliardenvolk eine Flugreise leisten können.
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Cathay Pacific wird allerdings nicht den vollen Preis für seine neuen Flugzeuge zahlen. Die Maschinen würden mit Rabatt gekauft, verkündete die Gesellschaft, "wie es bei solchen Geschäften üblich ist." Die Nachlässe können bei Großbestellungen prozentual zweistellig ausfallen.
Quelle: dpa
Ach du liebe Zeit ! schrieb:
am 11. März 2011 um 22:50:49
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Airbus toppt Boeing
Was macht ihr euch bloß für Sorgen. Es ist "Futter" für beide Hersteller da.Ihr müßt das Geschäft nicht
managen.Dafür gibt es kompetentere Leute.
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Jack schrieb:
am 11. März 2011 um 13:03:33
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Jankie
Oh man, mein Iphone und IPod kommen bekanntlich auch aus China, sind ja auch soolche Billigprodukte.
Wie dumm kann man eigentlich
sein? Als ob da bloß Billigprodukte herkommen und die Leute schlechter ausgebildet sind als hier. Würde sogar sagen sie sind besser ausgebildet als der Durchschnittsdeutsche.
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na so was schrieb:
am 11. März 2011 um 12:27:56
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@verbesserer
"Auf der Suche nach dem Licht der Welt
Die Mittel heiligen den Zweck…bis man den vollkommen heiligen Zweck allen Handelns
erkannt hat und ihm zu folgen vermag. Den tatsächlichen, anfangs unverständlichen Zweck schätzt man also bloß indirekt, weil/indem man die Mittel verehrt. Wenn man den vollkommen heiligen Zweck dann erkannt hat, heiligt er in der Tat alle Mittel." Dies trifft nirgends besser, als auf unsere patriotischen amerikanischen Freunde zu.
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