22.07.2011, 07:48 Uhr | dapd
Genugtuung für 195 abgezockte Anleger: Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte einen Finanzmakler zu vier Jahren und neun Monaten Haft. Der Mann hatte gemeinsam mit seiner Schwiegermutter die Investoren um ihr Erspartes gebracht. Der Schaden beträgt 4,5 Millionen Euro. Die Schwiegermutter des 37-Jährigen verurteilten die Richter wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug zu einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten.
Die beiden hatten von Fürth aus um Beteiligungen an Briefkastenfirmen in England, Kanada und Liechtenstein geworben und Anlegern bis zu 20 Prozent Rendite versprochen. Tatsächlich verbrauchte der Mann aber gut 1,3 Millionen der ihm anvertrauten Gelder selbst. Insgesamt erleichterte er seine Kunden zwischen 2005 und 2010 um 4,5 Millionen Euro.
Quelle: dapd , dpa
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