22.02.2012, 11:11 Uhr | dpa-AFX, t-online.de - cd
Was tun mit den Überschüssen der Krankenkassen. Während die AOK fordert, die Überschüsse nicht zur Schuldentilgung des Bundes zu verwenden warnt McKinsey vor Beitragssteigerungen.
"Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen taugen nicht zum Notnagel für den Bundeshaushalt", sagte der Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, in Berlin. So müsse unter anderem die Finanzierung der Familienversicherung durch Steuerzuschüsse verlässlich bleiben.
Überlegungen aus der Koalition, die Rücklagen für den Sozialausgleich bei Zusatzbeiträgen zu schleifen, erteilte Graalmann eine Absage. Er verwies auf Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey, nach denen die Rücklagen des Gesundheitsfonds schon im kommenden Jahr aufgebraucht seien. "Ich halte es nun für undenkbar, dass Finanzminister Schäuble angesichts dieser Fakten noch die Reserven der gesetzlichen Krankenversicherung kürzt."
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Das Vermögen der Krankenkassen betrug zuletzt - nach dem dritten Quartal 2011 - rund 10,6 Milliarden Euro. Aus diesen teils gebundenen Mitteln könnten einzelne Kassen Prämien ausschütten. Aus dem Gesundheitsfonds stehen der Regierung nach Branchenangaben unterm Strich 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Geld könnte im Fonds bleiben, für Beitragssenkungen verwendet werden - oder zum Abbau von Staatsschulden.
Doch die Situation ist offenbar nicht so rosig, wie es auf den ersten Blick erscheint. Wie "Spiegel Online" unter Berufung auf Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey berichtet, könnten sich die Liquiditätsreserven bis 2014 in ein Defizit von knapp neun Milliarden Euro verkehren, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Liquiditätsreserve nicht angepasst wird. Für die Versicherten würde das Zusatzbeiträge von 15,50 Euro pro Monat bedeuten.
Als Grund führte McKinsey an, dass die Ausgaben stärker als die Einnahmen steigen werden. Die Ausgaben erhöhen sich im Jahr durchschnittlich um 3,9 Prozent, während die Beitragseinnahmen nur um 1,4 Prozent steigen.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
OldieButGoldie schrieb:
am 22. Februar 2012 um 19:46:30
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Schäuble´s Gier nach unseren Krankenkassenbeiträgen
Die gute Kassenlage bei der Renten- und Krankenversicherung - wohlgemerkt, bezahlt aus
dem Portemonnaie der Bürger und vom Munde abgespart - ist für Minister Schäuble sicher ein willkommener Anlaß. Schließlich braucht Griechenland, Portugal u.a. EU-Länder weiter unsere Unterstützung und frisches Geld. Man weiß bald nicht mehr, wie wir das alles bezahlen sollen. Und dann will Herr Schäuble und Frau von der Leyen auch noch die Bundeszuschüsse kürzen.
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Nordmann schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:26:19
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(5)
AOK-Überschüsse
Es ist zum Auswachsen in Deutschland,Überschüsse werden erwirtschaftet,in einem Zeitraum ständig wachsender Beiträge
für die Solidarversicherten.Punkt.
Die Verbrecher von McKinsley prognostizieren Beitragssteigerungen.
WANN verdammt noch mal gehen wir gegen diese verdammten Zocker vor,diese Lügenbarone und berufsmässigen Betrüger auf höchster Ebene? 10,9 Milliarden Überschuss,aber kein Cent für Oma Schulte in der Apotheke weniger,die Branche besteht nur aus Verbrechern,Schluss.
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ELSE schrieb:
am 22. Februar 2012 um 17:41:29
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nein,Überschüsse sollten für bessere Leistungen investiert werden !
und auch die Praxisgebühren sollten wieder abgeschafft werden, in
bessere Leistungen investieren ist dringend erforderlich !!! Da wir alles andere als wie ein gutes Gesund und Pflegesystem haben, weniger GKV und die PKV abschaffen, denn wofür brauchen wir 150 GKV ???? Unter 10 Kassen zu wählen wäre ausreichend...!
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