21.02.2010, 15:24 Uhr | apn
Vor den geplanten Warnstreiks im öffentlichen Dienst am morgigen Mittwoch haben die Arbeitgeber die Gewerkschaften scharf kritisiert. Die Aktionen seien schon vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde beschlossen worden, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Vertreter des Bundes in den Verhandlungen. Der Deutsche Städtetag forderte die Gewerkschaft Ver.di und den Deutschen Beamtenbund zum Einlenken auf. "Wir wissen, dass bereits vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde diese Warnstreiks angesetzt waren", sagte der CDU-Politiker de Maizière im Bayerischen Rundfunk.
Geld Er zeigte kein Verständnis für die Aktionen und verwies auf die wirtschaftliche Lage im Bund. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst hätten in den vergangenen Jahren eine Lohnsteigerung von acht Prozent gehabt, während der Rest der Bevölkerung Einkommensverluste habe hinnehmen müssen. Im öffentlichen Dienst soll es bundesweit Warnstreiks geben, nachdem es in der zweiten Runde für die gut zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen kein Ergebnis gab. Die Gewerkschaften verlangen ein Gesamtpaket über fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Die nächsten Gespräche finden am 10. Februar statt.
Städtetag-Hauptgeschäftsführer Stephan Articus forderte im "Tagesspiegel" die Gewerkschaft auf, die Warnstreiks abzusagen. "Warnstreiks tragen nicht dazu bei, einem Ergebnis in der Tarifrunde näherzukommen." Unter solchen Aktionen hätten vor allem die Bürger zu leiden, die sich dann nicht auf die Dienstleistungen verlassen könnten. Articus mahnte eine "Lösung mit Augenmaß" an. Viele Städte litten unter sinkenden Einnahmen, wachsenden Schulden und steigenden Sozialausgaben. In dieser Situation sei der Spielraum für Tariferhöhungen minimal.
Die Gewerkschaft Ver.di plant nach eigenem Bekunden Aktionen in mehreren Bundesländern, darunter Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachsen. In Rheinland-Pfalz etwa ist das Klinikpersonal in neun Städten zu kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sind voraussichtlich 400 Mitarbeiter. In Mannheim und Heidelberg sind Beschäftigte soll der Ausstand unter anderem Kliniken, die Verwaltung und die Müllabfuhr betreffen. Auch Kindertagesstätten bleiben geschlossen. Der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske wird in Mannheim erwartet. Allein in Hessen soll es bis zu 2500 Streikende geben.
Quelle: dapd
blinker schrieb:
am 4. Februar 2010 um 08:45:37
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Bsierske
Verdi selber verstößt gegen das, was sie selber propagieren. Ihre Mitarbeiter werden wie Leibeigene behandelt, werden mit 1,5 %
abgespeist und die Vorstände machen sich die Taschehn voll. Welch eine Heuchelei, wenn man sich dann öffentlich zur Schau stellt.
Außerdem vertreten die Gewerkschaften nur den, der in Arbeit und Brot steht, der Arbeitnehmerm der jahrelang seine Beiträge eingezahlt hat und dann seinen Job verliert, fliegt aus der Gewerkschaft, das nennt man dan wohl Solidarität,
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Basplaye schrieb:
am 3. Februar 2010 um 12:14:12
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Öffentlicher Dienst
In Zeiten, wo das allgemeine Lohnniveau eher nach unten als nach oben tendiert empfinde ich es als unverschämte
Frechheit, das der öffentliche Dienst eine 5%tige Lohnsteigerung fordert. Entweder schnallen alle den Gürtel enger oder niemand.
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Franz schrieb:
am 3. Februar 2010 um 12:07:55
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Verdi
Herr Bsirske dieser Schaumschläger. Aber es gibt immer noch genug Dumme die hinter diesen Typen herrennen.
Wie viel bleibt denn von
5% ?. Hauptsache es kommt wieder etwas mehr in die Gewerkschaftskasse.
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