15.09.2011, 18:55 Uhr | dpa-AFX
BA: Der harte Kern der Hartz-IV-Empfänger benötigt 80 Prozent der Mittel (Quelle: imago)
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet damit, dass der Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit schwieriger wird. Vorstandsmitglied Heinrich Alt sagte der "Süddeutschen Zeitung": "Es bleiben in den Jobcentern diejenigen zurück, bei denen eine Integration in den Arbeitsmarkt sich selbst in weiter Zukunft nicht abzeichnet."
Nach seiner Rechnung benötigt der harte Kern, etwa 20 Prozent der zwei Millionen Arbeitslosen im Hartz-IV-System, 80 Prozent der Mittel. "Je verfestigter die Arbeitslosigkeit ist, umso mehr müssen wir für Qualifizierung, Trainings, Schuldner- oder Suchtberatung ausgeben."
Der BA-Manager sieht deshalb die Milliarden-Kürzungen bei Programmen für Arbeitslose, die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in den nächsten Jahren weiter fortsetzen will, mit Sorge: "Es gilt nicht der Automatismus, dass bei sinkenden Arbeitslosenzahlen weniger Geld für Arbeitsmarktpolitik benötigt wird."
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Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte angesichts der neuen BA-Zahlen von der schwarzen-gelben Bundesregierung einen Verzicht auf Kürzungen bei den Hilfen für Langzeitarbeitslose. Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik sei "Ausdruck beachtlicher sozialer Ignoranz", erklärte deren Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Reformideen des Bundesarbeitsministeriums im Bereich der Unterstützung für Hartz-IV-Empfänger nähmen eine "Ausgrenzung" von Menschen in Kauf.
Schwer Vermittelbare, darunter Menschen ohne Ausbildung, Behinderte, Ältere und benachteiligte Jugendliche, brauchten dringend passgenaue Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote. Ohne Hilfen sei die Situation für sie "auswegslos", betonte Schneider. Sie würden "aufs Abstellgleis" gestellt.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hatte sich dem Bericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren nahezu halbiert: von 1,7 Millionen auf 886.000.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband forderte angesichts der neuen BA-Zahlen von der schwarzen-gelben Bundesregierung einen Verzicht auf Kürzungen bei den Hilfen für Langzeitarbeitslose. Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik sei «Ausdruck beachtlicher sozialer Ignoranz», erklärte deren Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider. Reformideen des Bundesarbeitsministeriums im Bereich der Unterstützung für Hartz
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Quelle: dpa-AFX
nun ja schrieb:
am 15. September 2011 um 18:46:39
(60)
(15)
@ Ottokar
Wenn die Bezahlung passt gibt es jederzeit geeignete Bewerber.
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Ottokar schrieb:
am 15. September 2011 um 18:36:57
(119)
(9)
Arbeitslose
Ich suchte 6 Fachschweißer, Vorstellungsgespräche etliche, von den Harzer, die sich vorgestellt haben, nur Unterschrift. Habe
jetzt Ältere eingestellt , gemeldet durch Suchanzeige in der Zeitung. Superleute, alle über 45 Jahr alt, arbeitslos geworden durch Pleite ihrer alten Firma, die können bleiben bis zur Rente
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Unglaublich schrieb:
am 15. September 2011 um 18:07:17
(40)
(17)
Wie sich hier gegenseitig
angemacht wird, schreit zum Himmel. Im Kindergarten ist es nicht schlimmer.
Tolles deutsches Volk. Jetzt wissen
wir, warum wir so verarscht werden.
Werdet endlich erwachsen!
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