01.02.2011, 10:01 Uhr | dapd, bab
Tausende Beschäftigte in den Arbeitsämtern müssen sich bald neue Jobs suchen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Krise auf dem Arbeitsmarkt scheint weitgehend überstanden zu sein. Offiziell liegt die Zahl der Arbeitslosen inzwischen unter der Marke von drei Millionen, allerdings wird dieser Wert bereits seit langem kaschiert. Wie aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht, waren im November 2010 insgesamt mehr als vier Millionen Menschen ohne feste und auskömmliche Arbeit. Nur 2,9 Millionen davon wurden offiziell als arbeitslos ausgewiesen.
Warum die eigentliche Zahl der Jobsuchenden so viel höher liegt, ist eigentlich kein Geheimnis. Denn sie setzt sich nicht nur aus jenen Arbeitslosen zusammen, die dem Arbeitsmarkt unmittelbar zur Verfügung stehen, sondern auch aus allen, die aufgrund einer Krankheit oder einer Arbeitsmaßnahme offiziell nicht als arbeitslos gelten. Ein Blick in die BA-Daten zeigt, dass diese Faktoren allein im November auf mehr als eine Million Menschen zutrafen. Allerdings geht die Zahl dieser Schattenarbeitslosen ebenfalls deutlich zurück: vor einem Jahr waren es noch 400.00 mehr.
Den größten Teil der offiziell nicht Erfassten machen die mehr als 600.000 Arbeitslosengeld-Bezieher aus, die an einer beruflichen Weiterbildung in den Jobcentern und Arbeitsagenturen teilnehmen, einem Ein-Euro-Job nachgehen, oder schlicht arbeitsunfähig sind. Dazu kommen noch einmal 192.720 Menschen, die im im November 2010 an verschiedenen Maßnahmen zur "Aktivierung und beruflichen Eingliederung" bei privaten Jobvermittlern teilnahmen und somit ebenfalls nicht weiter als arbeitslos erfasst waren. Weitere 89.911 Arbeitslose waren älter als 58 Jahre, bezogen Hartz IV, hatten aber seit über einem Jahr kein Jobangebot mehr erhalten und wurden daher - nach Paragraph 53a Zweites Sozialgesetzbuch - ebenfalls aus der Arbeitslosenstatistik herausgenommen.
Allein durch Hinzuzählen dieser Gruppen summiert sich die tatsächliche Arbeitslosenzahl in Deutschland auf rund 3,8 Millionen. Hierzu müssen weitere 242.039 Menschen gezählt werden, die entweder in Altersteilzeit sind (90.434) oder den sogenannten Gründungszuschuss der BA zur Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit beziehen (141.718). "Viele Arbeitssuchende nehmen eine selbstständige Arbeit als Ausweichziel auf, wenn sie keine Chance auf eine sozialversicherungspflichtige Stelle sehen", erklärt hierzu BA-Sprecherin Ilona Mirtschin. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass sie – sobald die Konjunktur wieder angesprungen sei – ihre Selbstständigkeit aufgegeben und wieder einen festen Job angenommen hätten.
Einziger Lichtblick: der demographische Wandel. Denn eine tatsächliche Entlastung erfährt der Arbeitsmarkt durch die Bevölkerungsentwicklung. Zahlen des zur BA gehörenden Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge sank das sogenannte Erwerbspersonenpotenzial – also die Zahl derer, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen – 2010 um 199.000 Menschen. Durch Zuwanderung und den stärkeren Trend zur Aufnahme einer Arbeit, etwa bei Frauen, sei dieser Rückgang zum Teil kompensiert worden, erklärt IAB-Forscherin Sabine Klinger. Tatsächlich nahm das Arbeitskräfteangebot daher nur um 92.000 ab. Für 2011 rechnet das IAB mit einem tatsächlichen Rückgang des Arbeitskräfteangebots um 115.000.
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Quelle: bab , dapd
RudiRatlos schrieb:
am 11. Februar 2011 um 19:16:30
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der Geölte
betreue sogenannte 1€-Jobber. Hab für den Sozialausschuß des LK (wir sind Optionskommune) ALGII-Statisken für den Stand per
31.12. erhalten. Fazit: trotz Engagement bei FM und ALGII-Empfängern (kenne etliche seit 2005) ist da keine wesentliche Verbesserung eingetreten. Mag sein, dass es irgendwo eine Nachfrage nach qualifiziertem Pers. gibt, aber das ist seltener in H4, dort finden man jüngere ohne jede Ausbildung, Ältere, Alleinerziehende und gesundheitlich Angeschlagene, die keiner braucht
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ralle schrieb:
am 11. Januar 2011 um 22:35:06
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der Geölte
Statt hier so einen MÜLL zu schreiben sollten Sie lieber während der "Arbeitszeit" Menschen helfen bei Bewerbungen...was
müssen Sie für gute Arbeitszeiten haben...und das wird von UNS MALOCHERN finanziert,UNGLAUBLICH...
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ralle schrieb:
am 11. Januar 2011 um 22:30:56
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der Geölte
Alles nur DUMMES Geschwätz von IHNEN und von der von der Leyen...lassen Sie sich weiter BLENDEN...sehen Sie,,Sie haben auch KEINE AHNUNG !!!!!!!!!!!!
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