04.01.2012, 10:03 Uhr | dpa-AFX, t-online.de - sia
Der deutsche Arbeitsmarkt scheint zu brummen: Den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge standen im Dezember 2011 in Deutschland so so viele Menschen in Lohn und Brot wie lange nicht mehr. Konjunkturforscher trauen der positiven Entwicklung allerdings nicht. Sie warnen vor einem Ende des Jobbooms hierzulande.
"Die positiven Tendenzen dürften sich 2012 nicht mehr fortsetzen", sagte Gustav Horn, Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), der "Financial Times Deutschland" (FTD). Er rechnet bereits zur Jahresmitte wieder mit saisonbereinigt steigenden Erwerbslosenzahlen. "Die Arbeitslosenquote dürfte erst mal nicht weiter sinken", ergänzte Christian Melzer, Ökonom bei der Dekabank.
Auch Fachleute der Deutschen Bank befürchten dem "FTD"-Bericht zufolge ein baldiges Ende des deutschen Jobwunders. Demnach dürfte die Arbeitslosigkeit bereits im ersten Quartal 2012 wieder steigen. Im Jahresschnitt erwarteten diese Ökonomen, dass dann mehr als drei Millionen Menschen ohne Job sein werden. Auch Citigroup und Union Investment prognostizieren laut "FTD", dass 2012 über drei Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sein werden.
Optimistischer geben sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Bundesregierung, ihre Erwartungen für das neue Jahr sind nach dem Rekordjahr 2011 aber eher gedämpft. Im neuen Jahr werde die Dynamik beim Abbau der Arbeitslosigkeit wohl etwas nachlassen.
Das Problem sei, dass einige Instrumente nicht mehr in dem Maße zur Verfügung stünden wie vor dem Konjunktureinbruch 2009, erläuterte Horn im Gespräch mit der "FTD". So seien etwa die Arbeitszeitkonten deutlich weniger gefüllt als vor der vorigen Krise. "Die interne Flexibilität war unheimlich wichtig für das deutsche Jobwunder", zitierte die Zeitung den Experten. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kündigte der "FTD" zufolge an, bei einem "massiven Einbruch" der Konjunktur auf bewährte Mittel wie die Kurzarbeit zurückgreifen zu wollen.
Grundsätzlich werde die Erholung aber anhalten, falls es nicht zu einem Einbruch der Weltwirtschaft kommt, hatte von der Leyen gesagt. Auch BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise warnte davor, dass die währungs- und finanzpolitischen Risiken auch noch in diesem Jahr bestünden.
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
ein Dummer schrieb:
am 11. Januar 2012 um 16:36:08
(3)
(0)
Deutsches Jobwunder
Fast alle wissen, dass von der Arbeitsagentur nur gelogen, betrogen und geschönt wird. Ich würde gerne wissen woher man das so genau weiß.
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Altersrentner schrieb:
am 9. Januar 2012 um 18:21:39
(4)
(1)
Jobwunder ??
"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" - und haben die
Strategen im Arbeitsministerium und der
Bundesanstalt für Arbeit etwa die Arbeitslosenstatistik nicht zurechtgebogen. Beispiel: kein über 58-Jähriger
erscheint in der Statistik - weil angeblich nicht mehr vermittellbar - und das
bei einem gesetzlichen Verrentungsalter von derzeit 65 Jahren.
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Martina schrieb:
am 5. Januar 2012 um 14:07:57
(11)
(4)
Jobwunder
Was wir brauchen ist erst mal den Austritt aus der EU dann die D-Mark wieder
und eine ganz neue Regierung mit junge Politiker die
nicht aus der FDP und CDU Reihen kommen Abschaffung der Jobcenter,Leiharbeiter,Lobbyisten Ob uns das Rot/linke/Grün/Piraten geben will glaub ich nicht ohne Zusage
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