02.08.2011, 20:00 Uhr | t-online.de, sia
Neue und modernisierte Berufe bieten besonders gute Jobchancen. (Fotos: imago, thinkstock by getty images)
Auf dem Arbeitsmarkt locken zahlreiche neue Berufe, die Fachrichtungen werden immer spezieller - und auch viele traditionelle Berufe sind inzwischen grundlegend modernisiert worden. Wissen Sie etwa, welche Chancen Medientechnologen oder Technischen Produktdesignern offenstehen? Wir stellen Ihnen zehn Jobs vor, die spannende Zukunftsperspektiven bieten.
Beschäftigte in dem neuen Beruf "Medientechnologe/Medientechnologin Druck" etwa arbeiten in handwerklichen oder industriellen Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft. Sie stellen verschiedene Druckprodukte von der Zeitung bis hin zu Tapeten oder Kunstdrucken her. Sie planen Druckaufträge, richten Druckmaschinen ein und steuern den Druckprozess. Außerdem pflegen und warten Medientechnologen die Produktionsanlagen. Die Arbeitsprozesse werden laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) immer stärker automatisiert. Gefragt seien daher Kenntnisse in Mechanik, Elektrik, Elektronik, Pneumatik, Elektropneumatik und Hydraulik. Arbeitsplanung und betriebliche Kommunikation rundeten das Wissensspektrum ab. Vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eröffnen Medientechnologen sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Technische Produktdesigner gestalten und konstruieren Produkte und technische Waren nach Design- und Kundenvorgaben. Ihr neuer Job tritt nach Angaben des BIBB das Erbe der Fachrichtungen Maschinen- und Anlagentechnik sowie Holztechnik aus dem Beruf des Technischen Zeichners an und verbindet sie mit dem alten Beruf des Technischen Produktdesigners. Auf Technische Produktdesigner warten anspruchsvolle Aufgaben im Flugzeug-, Schiffs- und Automobilbau, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Spielzeug-, Verpackungs- und Konsumgüterindustrie.
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An die erhöhten Anforderungen der Branche angepasst wurde auch der Beruf des Bootsbauers. Der immer weiter verfeinerten Technik und Elektronik in Booten und Yachten entsprechend wurde der klassische Job in zwei Fachrichtungen unterteilt, nämlich die Fachrichtung Technik sowie die ursprüngliche Sparte Neu-, Aus- und Umbau, erläutern die BIBB-Experten. Bootsbauer fänden attraktive Jobs zum Beispiel in Werkstätten, in Werk- und Winterlagerhallen und in den Außenanlagen von Werften sowie in Bootscentern und in Wassersportvereinen.
Produkte verpacken oder verschicken - eine öde Angelegenheit? Keinesfalls: Der Packmitteltechnologe entwickelt laut BIBB in Papier- und Kunststoffunternehmen sowie Zulieferbetrieben nicht nur Briefumschläge und Versandtaschen, Haft- und Klebe-Etiketten, sondern kann seine Kreativität auch bei der Herstellung von vielfältigen Verpackungen einsetzen. Er plant Produktionsabläufe, entscheidet über Materialien und Fertigungswege und bedient die entsprechenden Produktionsanlagen. Auch die Wartung und Instandhaltung der Anlagen gehört zu seinem Aufgabengebiet - Langeweile dürfte also kaum je aufkommen.
Angepasst wurde außerdem der Beruf des Buchhändlers: Das neue Tätigkeitsspektrum umfasst den BIBB-Experten zufolge mehr als das Bereitstellen von Büchern. Die Zusammenarbeit mit Verlagen und Autoren sowie die Bedürfnisse des Lesepublikums erfordere kaufmännische wie kultur- und bildungspolitische Kenntnisse sowie eine umfassende Medien-, Verkaufs- und Beratungskompetenz. Neu ist demnach, dass die Ausbildung wahlweise die Gestaltung einer spezifischen Warengruppe, buchhändlerische Projekte und buchhändlerisches E-Business beinhalten kann. Spannende Karriereperspektiven bieten Verlage oder Online-Dienstleister.
t-online.de, sia
seppl1545 schrieb:
am 6. August 2011 um 15:24:52
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Zukunft?
Wir haben keine Zukunft!!!! Noch nicht kapiert?
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Carmen schrieb:
am 3. August 2011 um 17:43:50
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Mittelstand
Es wir hier auf die Politik gedroschen, was das Zeug hält. Wer hat aber den Mittelstand kaputt gemacht? Nicht die meisten unter
uns? Alle die etwas Geld bei Seite haben, habe wie die Gierigen in AG's investiert in der Hoffnung, dass sie viel Rendite machen. Würden sie das Geld auf der Bank haben, dann könnten die Banken mehr Kapital für den Mittelstand zu Verfügung stellen. Wenn nur 5000 Leute á 50000€ aufm Konto hätten, könnten damit 500 Mittelständler unterstützt werden und nicht 5 AG'
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Nachdenker schrieb:
am 3. August 2011 um 09:48:06
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E-Book Buchhändler
Solange die Verlage es nicht schaffen und unwillens sind ihre Software an die Entwicklung der Betriebssysteme anzupassen
und damit die zukünftige Nutzung der E-Books zu gewährleisten, solange werden die E-Books nur ein Nischenmarkt sein. Wer kauft ein Buch, daß er nach einem Rechnerwechsel nicht mehr nutzen kann? Ich nicht. Da lese ich lieber analog. Geht auch ohne Rechner und Strom beim Kerzenschein.
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