06.01.2012, 13:14 Uhr | dpa-AFX
Zuletzt sorgten Geschichten über griechische Steuersünder für Aufsehen, doch auch in Italien treibt die Steuerhinterziehung kuriose Blüten. Da präsentieren sich beispielsweise Fahrer sündhaft teurer Luxuskarossen als arme Schlucker, die gerade so durchs Leben kommen. Selbst die hartgesottenen Steuerfahnder Roms können das kaum fassen.
Da staunten die italienischen Ermittler bei einer Blitzaktion in dem edlen Wintersportort Cortina d'Ampezzo nicht schlecht: Als sie 251 Besitzer von Ferraris und anderen Luxusautos kontrollierten, gaben 42 von ihnen an, sie kämen gerade so über die Runden mit ihren zuletzt versteuerten 30.000 Euro brutto jährlich oder weniger.
Mehr als 50 der superteuren Schlitten waren außerdem auf Firmen angemeldet, die 2009 und 2010 angeblich Verluste gemacht oder aber nur mäßige Einnahmen dem Fiskus vorgelegt hatten. Italienische Medien sprachen voller Spott von "Armen in Luxusautos" und "Fantasie-Abrechnungen".
Die etwa 80 Steuerinspektoren kontrollierten in dem Dolomitenort auch Dutzende Restaurants und Geschäfte. Mit dem Ergebnis, dass sich die Zahl der ordnungsgemäßen Rechnungen in den Lokalen in den Tagen darauf um bis zu 300 Prozent erhöht haben sollen.
In Luxusgeschäften stieg die Zahl der korrekt ausgestellten Rechnungen sogar um bis zu 400 Prozent - aus offensichtlicher Furcht vor den Fahndern. Abrechnungen unter der Hand und Steuerhinterziehung kosten den italienischen Staat jedes Jahr Milliarden. Die Regierung unter Mario Monti will im Zuge ihres Sparkurses verstärkt dagegen vorgehen.
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Quelle: dpa-AFX
Bernd schrieb:
am 28. Januar 2012 um 18:17:46
(6)
(1)
Steuerhinterzirhung
egal in welchem Staat, dass Wort Steuerhinterziehung ist vollkommen fehl
am Platz, der intelligentere Bürger weigert
sich einfach, einer Anzahl von
Idioten, sein schwer verdientes Geld anzuvertrauen.
Seit Jahrzehnten bewesen unsere Politiker dass Sie damit nicht umgehen
können.Nicht einmal die zwangsweise erhobenen Steuern der Arbeiter
und Angestellen können vernünftig verwaltet bzw ausgegeben werden.
Eine Liste der Mathe Zeugniss Zensuren der Verantwortlichen sollte
veröffentlicht werden
Be
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Euratio schrieb:
am 27. Januar 2012 um 18:25:35
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Steuerhinterziehung
Wann unterbleiben endlich für den Steuerfahnder die von den Ministerien angeordneten Ministerialerlasse bei Prüfung von
Großunternehmen? Warum soll er sich hier dann noch motiviert seiner Sache hingeben, wenn die ein zu ziehende Steuer ber. von vornherein dank entsprechender Lobby bis ganz oben (Politiker mit guter Tantieme im Aufsichtsrat etc.) bereits feststeht, aber zig Millionen oder mehr zu holen wären? Hier mehr Personal=satte Mehreinahmen=Steuerentastung des Otto-Nomalo=mehr Konsum.
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Alles Bestens schrieb:
am 6. Januar 2012 um 12:42:39
(34)
(1)
Steuerhinterziehung
Wir Deutschen sollten stille sein. Warum ist D so hoch verschuldet? Warum muß mit der Schweiz ein Sonderabkommen für
die Schwarzgeldsünder ausgehandelt werden? In D werden nur die kleinen Leute rasiert, vor allem für große Betriebe gibt es zuviel Schlupflöcher. Die kleinen Betriebe müssen trixen, damit sie oft überhaupt über die Runden kommen.
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