31.03.2011, 14:07 Uhr | dpa-AFX
Der Ausstieg aus der Atomenergie würde Milliarden kosten (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben es deutlich gezeigt. Ein Großteil der Deutschen will den Atomausstieg - und das so schnell wie möglich. Das bedeutet jedoch nicht nur mehr "grüne Energie", sondern vor allem auch steigende Kosten. Nun haben auch Kommunen und Stadtwerke bei einem beschleunigten Ausstieg aus der Atomkraft weitere Milliarden-Investitionen in neue Energien angekündigt. Um Klimaschutz und Öko-Strom voranzutreiben, seien aber faire Wettbewerbsbedingungen nötig, forderten der Städtetag, der Städte- und Gemeindebund sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in Berlin. Die drei Verbände pochen darauf, bei der von Schwarz-Gelb angekündigten Neuordnung der Stromversorgung in Deutschland eingebunden zu werden.
"Kommunen und Stadtwerke stehen bereit, konstruktiv am Umbau des Energiesystems mitzuwirken", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. "Dies geht jedoch nur, wenn wirklich alle relevanten Akteure von Anfang an in die Überlegungen der Bundesregierung einbezogen werden." Die Energieversorgung im Zeitalter erneuerbarer Energien werde künftig deutlich weniger auf zentralen Strukturen beruhen. Dafür seien Städte und ihre Stadtwerke die geborenen Partner.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes einhergehen mit einem Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur. Regelungen im Planungsrecht oder im Gesetz für erneuerbare Energien müssten auf den Prüfstand gestellt werden.
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Nötig seien tausende Kilometer Freileitungen, Speicherstrukturen, zusätzliche Gaskraft- und moderne Kohlekraftwerke. Die Politik müsse ehrlich sagen, dass es diese Umsetzung nicht zum Nulltarif gebe und jahrzehntelange Planungsverfahren nicht hinnehmbar seien. Zudem müsse die Förderung der Energieeffizienz vorrangiges Ziel bei öffentlichen und privaten Gebäuden, aber auch in der Produktion sein.
Die verlängerten Laufzeiten für Atommeiler haben laut VKU die notwendige Modernisierung des Kraftwerkspark verhindert. "Dies gilt es, jetzt nachzubessern." Aktuell investierten Stadtwerke mehr als acht Milliarden Euro für rund 5000 Megawatt Stromerzeugung. Das entspreche der Leistung von fünf mittleren Kernkraftwerken. "Wenn der Ausstieg aus der Kernkraft nun beschleunigt wird und die ordnungs- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stimmen, werden wir weitere Milliardenbeträge zusätzlich investieren", hieß es beim VKU.
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Quelle: dpa-AFX
Dommi schrieb:
am 5. April 2011 um 07:18:08
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Öko Strom
Vor einigen Wochen habe ich von einem Bad Fond gelesen der statt Öko Aktien nur Papiere von Luxusherstelleren wie LV,
Champagner
ect hat. Der Fond läuft super. Es wäre mal interessant zu sehen wieviel Zuspruch ein Stromabieter hätte, der billigen Atomstrom aus Frankreich verkauft. Dann könnt ihr mal die dummen Gesichter der Gesundbeter sehen.
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Zweistein schrieb:
am 31. März 2011 um 13:52:52
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einfach sägen
Und jetzt noch die Merkel absägen und alles wird gut .
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MIBA schrieb:
am 31. März 2011 um 13:24:54
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@Syros
Vertrahlt werde ich bestenfalls von einem der vielen AKW um uns herum. Wenn Sie von ein paar Windrädern sprechen, wann waren Sie
zuletzt an der Nordsee? Das Bild dort an der Küste ist ein widerlicher Industriepark von Windmühlen und das heute schon. Aber Sie fliegen dann ja sicherlich ökologisch auf die Malediven, statt an unsere Strände. Die neuste Gen. v. AKW ist sicher sogar bei Flugzeugabstürzen und prod. Strom für 2 ct p. KW incl. Entsorgungskosten. ThoriumAKW könnten Atommüll beseitigen.
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