BMW-Händler in Peking (Foto: dpa)Der Erfolgstrend im Reich der Mitte hält an: Audi, BMW und Daimler haben dank des ungebrochenen Autobooms in den ersten drei Monaten des Jahres in China erneut deutlich mehr Autos verkauft. Die große Nachfrage nach Oberklassefahrzeugen verhilft den deutschen Herstellern zu enormen Zuwachsraten. An der Spitze steht im Reich der Mitte nach wie vor Audi, doch die Abstände zwischen den Konzernen schrumpfen.
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Audi legt in China ein Viertel zu
Die Ingolstädter Volkswagen-Tochter setzte in China zwischen Januar und März 64.122 Fahrzeuge ab, 24,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. "Nach unserem Rekordergebnis im Vorjahr verzeichnen wir in China auch im ersten Quartal 2011 kontinuierliches Wachstum", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Audi will im gesamten Jahr rund 280.000 Autos allein in China verkaufen und 2011 auch insgesamt neue Bestmarken erreichen.
BMW-Zuwachs von drei Vierteln
Vor allem BMW kommt mit seinen Zahlen mittlerweile in die Reichweite von Audi. Die Münchner verzeichneten in China ein kräftiges Plus von 71,2 Prozent und verkauften insgesamt 58.506 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini. Davon waren 54.719 BMW, wie ein Sprecher des Unternehmens in München sagte. Der Absatz der Marke Mini hat sich im ersten Quartal auf 3787 Autos mehr als verdoppelt.
Auch Daimler punktet in China
Daimler hat in den ersten drei Monaten ebenfalls deutlich zugelegt und verbuchte ein Plus von 78,2 Prozent. Insgesamt verkauften die Stuttgarter in China 42.990 Autos der Marke Mercedes-Benz, wie der Konzern bereits am Dienstag mitteilte. Im Ringen um die Spitze im Oberklassesegment liefern sich die drei Hersteller einen Wettkampf: Mit weltweit 1,5 Millionen verkauften Autos war 2010 BMW führend.