15.09.2011, 15:57 Uhr | dpa
Viel Arbeit für die deutschen Häfen (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Die deutsche Exportwirtschaft ist im ersten Halbjahr trotz Schuldenkrise auf Hochtouren gelaufen. In den sechs Monaten bis Juni seien die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 14,7 Prozent auf 525,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Preisbereinigt bezifferte das Bundesamt den Zuwachs bei den deutschen Exporten auf 10,1 Prozent.
Nur geringer Anstieg in Nicht-EU-Länder
Die Exporte in die Länder der Europäischen Union seien aber nicht so stark gestiegen wie die Ausfuhren in die Staaten außerhalb der EU. Nominal habe es im Handel mit den EU-Mitgliedsländern einen Anstieg der Exporte um 13,4 Prozent gegeben, hieß es weiter. Bei den Ausfuhren außerhalb der EU-Grenzen lag der Zuwachs den Angaben zufolge bei 16,7 Prozent.
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Vor allem die Autoindustrie steuert auf ein Rekordjahr zu und erwartet auch künftig Wachstum, wie Matthias Wissmann, Präsident des Automobilverbands VDA, sagte. Aktuell normalisiere sich die Automobilkonjunktur zwar: "Aber zwischen "nachlassender Dynamik" und dem falschen Gerede von "Rezession" besteht nach meinem wirtschaftlichen Verständnis ein großer Unterschied."
Wissmann ist überzeugt: "2011 wird ein Autojahr." Weltweit werde der Markt in diesem Jahr auf über 65 Millionen verkaufte Neuwagen steigen. Das seien zehn Millionen mehr als noch vor zwei Jahren und ein neuer Rekord. "Die Prognose für das Jahr 2020 lautet 90 Millionen Pkw weltweit." Allerdings sei die Krise noch nicht überstanden: "Auf den Finanzmärkten hält die schweißtreibende Fieberkurve an."
Durch die gute wirtschaftliche Entwicklung können Bund, Länder und Kommunen nach einem Zeitungsbericht auf höhere Steuereinnahmen hoffen als noch im Mai prognostiziert. Nach Berechnungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) werden sie im laufenden Jahr rund 15 und im kommenden Jahr rund fünf Milliarden Euro mehr einnehmen, schreibt das "Handelsblatt".
Im Mai hatte der Arbeitskreis Steuerschätzung Einnahmen in Höhe von 555 Milliarden Euro dieses und 585 Milliarden Euro kommendes Jahr vorhergesagt. Die nächste Steuerschätzung findet im November statt.
Quelle: dpa , t-online.de
Ernst schrieb:
am 15. September 2011 um 16:37:28
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Wachstum
Heute so, morgen so, diese Angaben scheinen wie eine Achterbahn zu sein, Hauptsache man redet was schön oder dann wieder schlecht.
Die Arbeiter die dieses schaffen haben nichts davon.
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Europäischer Europäer in der Mitte Europas schrieb:
am 15. September 2011 um 15:27:14
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eine eizige Erfolgsstory!Deutschland verdankt der EU alles!!!
Deswegen sind wir ja auch so "reich wie nie".60.000 hat JEDER von uns
aus dem Konto- frei verfügbar!!Und so gesamtwirtschaftlich schuldenfrei.
Und der EURO wertet auf seit 30 Jahren.Hat die DM nur von 69-89 geschaftt!
Und die gefühlte Inflation liegt nur bei 10% p.a.!!! Fühlen, Emotionen, Empathie-unsere Stärke!!Die war real bei 2,0% zwischen 50 und 98! und dank EU-EUROSTAT seit 1998 weit unter 2%!!!!
Ich liebe unsere Führer! Deutschland wächst,gedeiht,spriest,prosperiert,reüssiert,sie
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ullu1966 schrieb:
am 15. September 2011 um 14:52:45
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Wirtschaft
Die Wirtschaft boomt also immer noch! Wann kommt dieser Boom den mal beim Klein- und Mittelverdiener an? Höhere Löhne=Höhere
Steuerneinnahmen. Damit erst den Haushalt ausgleichen, dann die Schulden bezahlen und dann dafür sorgen daß es jedem Deutschen gut geht. Bis das geschafft ist bin ich, als Durchschnittzverdiener, sogar bereit höhere Steuern zu zahlen. Allerdings nur wenn alle mitmachen da alle nach ihren Möglichkeiten mitmachen, auch die Reichen und die Politiker.
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