02.02.2011, 11:17 Uhr | dpa-AFX
Ford F-Serie: In den USA beliebter Spritschlucker (Foto: imago) (Quelle: imago)
Seit die Wirtschaftskrise in den USA abklingt, gönnen sich die US-Amerikaner wieder mehr neue Autos. Zu Jahresbeginn sind die Verkaufszahlen nach oben geschnellt. Besonders beliebt waren wie zu Vorkrisenzeiten die Sprit schluckenden Pick-up-Trucks und Geländewagen. "Januar war ein guter Monat", sagte der US-Verkaufschef von Branchenprimus General Motors (GM), Don Johnson, in Detroit. Auch die deutschen Autobauer können mit ihrem USA-Geschäft größtenteils sehr zufrieden sein.
Die Autokonzerne vermeldeten fast durch die Bank prozentual zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auffallend dabei war, dass vor allem Privatleute zuschlugen, wie GM und Ford unisono anmerkten. Bislang war die Erholung auf dem US-Automarkt eher von den Firmenkunden und hier speziell von den Autovermietern getragen worden. Die Hersteller räumen den Flottenbetreibern jedoch hohe Rabatte ein, was den Profit schmälert.
Marktführer General Motors verkaufte knapp 179.000 Wagen im Januar (plus 22 Prozent), Ford kam auf gut 127.000 Autos (plus 13 Prozent), Chrysler als kleinster der "Big Three" wurde mehr als 70.000 Wagen los (plus 23 Prozent). Die meistverkauften Wagen waren bei allen dreien die großen Pick-up-Trucks: Chevrolet Silverado, Ford F-Serie beziehungsweise Dodge Ram. Die Verkaufszahlen schnellten hier um bis zu 30 Prozent nach oben.
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Von diesem Trend profitieren auch die deutschen Autobauer. So konnte Mercedes (Daimler) die Verkäufe seiner großen M- und GL-Geländewagen um bis zu 29 Prozent steigern. Der bayerische Rivale BMW vervierfachte nach einem Modellwechsel beinahe den Absatz seines X3 und schlug auch deutlich mehr große X5 los. Beide Konzerne fertigen ihre Geländewagen direkt vor Ort. Senkrechtstarter Audi, der die Wagen importiert, wurde bis zu 60 Prozent mehr Q5 und Q7 los.
Die deutschen Premiumhersteller konnten auch mehr ihrer Pkw unters Volk bringen. Die Massenmarke Volkswagen profitierte mit einem Absatzplus von 2 Prozent auf 18.400 Wagen dagegen nur unterdurchschnittlich vom boomenden US-Markt. Hier ist und bleibt die Mittelklasse-Limousine Jetta der Verkaufsschlager. Ein neuer, großer US-Passat kommt erst später im Jahr auf den Markt.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Connie schrieb:
am 4. Februar 2011 um 16:11:33
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@Neureicher
Warum der Begriff 'Neureicher' negativ belegt ist, ist an ihnen und ihrer 'Argumentation' leicht nachzuvollziehen. Auch noch
groß prahlen wollen - einfach widerlich ... Das hat wahrlich nichts mit Neid zu tun. Auf Großkotz zu machen ist bei 'uns' offenbar immer noch verbreitet - obwohl 'wir' daraus eigentlich die Lehren gezogen haben sollten. Viele sind auch einfach nicht 'lernfähig'. Bleibt nur Einstein zu zitieren: 'Die Dummheit und das Universum sind grenzenlos .... '
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AMIDONTGOHOMEBUTLEARN schrieb:
am 3. Februar 2011 um 14:29:53
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Johann
Lieber Johann, Sie bezahlen zwar Ihren Sprit und Ihr Auto (und prinzipiell gönne ich jedem den Luxus, den er sich erarbeitet hat)
aber keiner zahlt die Umweltschäden, die er anrichtet, die werden nämlich auf die Allgemeinheit und besonders auf die Kinder umgelegt. Keiner braucht eine Genehmigung von anderen dafür, einen verdienten Luxus zu genießen, doch ein bischen mehr Bewußtsein darüber, was passiert wenn alle so leben und sich überhaupt keinen Kopf machen wäre wohl angebracht
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Henry schrieb:
am 3. Februar 2011 um 13:36:06
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Spritschlucker
bei der ganzen Diskussion wird eines noch übersehen. Nicht nur, dass das Benzin in den USA pro Liter ca. 0,60€ kostet,
nein, auch die Autos sind alle viel billiger. Der Nissan Pathfinder, auch so eine Spritschleuder, kostet hier in D 39.000 Euro (ohne Rabatt), in USA gerade mal 25.000 Dollar!. Beim 3er BMW verhält sich das ähnlich. Hier mit Vollausstattung als 328er ca. 50.000 Euro. In den USA 38.000 $. Die Amis sitzen in der Zwickmühle. Gehen die Preise rauf, geht die Wirtschaft den Bach runter
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