16.03.2010, 14:48 Uhr | oca,AFP, dpa-AFX
Deutscher Automarkt stürzt ab (Foto: dpa) (Quelle: imago)
Der Boom auf dem deutschen Automarkt ist erst einmal vorbei. Wie der europäische Branchenverband ACEA in Brüssel mitteilte, brachen die Pkw-Verkäufe im Februar um rund 30 Prozent ein. Hauptursache hierfür ist der Wegfall der Abwrackprämie, die 2009 den Absatz noch angekurbelt hatte. Dagegen konnte sich der europäische Automarkt erholen. In Frankreich stiegen die Zulassungen um gut 18 Prozent, in Großbritannien um 26,4 Prozent und in Spanien sogar um 47 Prozent. Teils starke Rückgänge gab es in osteuropäischen Ländern. Insgesamt wurden laut ACEA in der EU 974.346 Neuwagen zugelassen, aus Malta und Zypern lagen allerdings keine Daten vor.
Der Branchenverband führte die anhaltende Erholung nach einem Plus von knapp 13 Prozent im Januar weiter auch auf Abwrackprämien in Westeuropa zurück. In Deutschland können die Prämien sich noch bis zum Sommer in den Zahlen niederschlagen. Bis Ende Juli müssen diejenigen, die bis September 2009 einen Antrag stellten, alle nötigen Unterlagen einreichen, darunter die Zulassungsbescheinigung. Laut Verband der Automobilindustrie wurde wegen des Anlaufens der Prämie im Februar 2009 ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht - das könnte den starken Rückgang im Februar 2010 mit erklären.
Bei den Herstellern machte die Marke Dacia aus dem Renault-Konzern mit einem Plus von 45,4 Prozent den größten Sprung in der EU. Volkswagen verkaufte zwar als Marktführer rund 107.400 Autos, registrierte damit aber ein Minus von 1,7 Prozent. Zusammen mit den anderen Marken des Volkswagen-Konzerns wie zum Beispiel Audi und Skoda ergab dies ein Minus von 2,2 Prozent. Opel kam mit seiner Schwestermarke Vauxhall auf ein Minus von 5,8 Prozent. BMW registrierte ein Plus von 6,7 Prozent, Mercedes ein Plus von 0,8 Prozent.
Der US-Markt blieb im Februar auf Erholungskurs: Der Absatz stieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf gut 778.000 Autos. In den ersten beiden Monaten 2010 legten die Verkäufe um 10 Prozent auf rund 1,5 Millionen Fahrzeuge zu. In Japan stiegen die Neuzulassungen im Februar um mehr als ein Fünftel auf 395.600 Autos.
Massiv legte China nach schwachen Vorjahresergebnissen zu: Dort wurden in dem Monat fast 718.600 Autos verkauft - 51,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn wuchs der chinesische Automarkt damit nach VDA-Angaben um gut 85 Prozent auf fast 1,8 Millionen Autos.
oca,AFP, dpa-AFX
Theko schrieb:
am 16. März 2010 um 19:38:59
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Automarkt bricht ein
Es ist schon interessant, daß Automobilschrauber bei Fernsehinterviews immer Jammern. Zu wenig dies, zu wenig das, nur
32 Stunden arbeiten bei vollem Lohnausgleich. Was noch? Es wäre gut, wenn wir auch mal bei einem Fernsehinterview jammern. Bei einem Stundenlohn von € 15,27 komme ich auf ca. 2550,- Brutto im Schnitt. Ich trete jetzt in die Gewerkschaft GDJ (Gewerkschaft der Jammerer) ein, denn dann gibt es bei der Maikundgebung einen Jammerlappen. Hi Genossen, das wird eine rosige Zukunft
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Hans schrieb:
am 16. März 2010 um 19:24:51
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Automarkt
Wenn deutsche Autos im europäischen Ausland teuerer sind als zuhause, dann muss sich keiner wundern. Mein Vorschlag: Die
Autofirmen können sich unter Bezeichung FAH = Forschende-AutomobilHersteller am Markt bemerkbar machen. Die Pharma-Branche begründet damit ihre unverschämt hohen Preise in Deutschland. Man könnte das z.B. unter der Rubrik Branchen übergreifende Abzockerkompetenz eintüten.
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Otto schrieb:
am 16. März 2010 um 17:53:47
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Autoabsatz
Ich kaufe seid Jahren nur Wagen,die 3 Jahre alt sind . Die bekomme ich mit allen Extras für die Hälfte vom Neupreis. Ich geb
doch nicht 60000 Euro für ein neues Auto aus und hab jedes Jahr 10000 Euro Wertverlust ( bis 3 Jahre gerechnet ) Die deutschen Autos sind einfach zu teuer. Wenn ich hier lese,das ein Autoschrauber bei Opel 2800 Euro netto verdient,weiß ich auch warum.
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