05.01.2011, 10:18 Uhr | dpa-AFX
VW darf sich über ein dickes Absatzplus auf dem US-Markt freuen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Volkswagen (VW) gibt Gas: Der Wolfsburger Autobauer hat auf dem US-Markt im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie seit sieben Jahren nicht mehr. 2010 lieferten die Deutschen 256.830 Wagen in die USA und damit gut ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Auch im Dezember trumpfte VW mit einer zweistelligen Wachstumsrate auf. So konnte der Konzern im letzten Monat des Jahres 23.867 Autos und damit 17,1 Prozent mehr als noch vor einem Jahr absetzen. Besonders starke Steigerungsraten verbuchten die Modelle Tiguan und Touareg. Am besten verkauft sich in den Vereinigten Staaten von VW indes weiterhin der Jetta.
Und auch die anderen Autohersteller durften sich über ein dickes Weihnachtsgeschenk von den US-amerikanischen Autofahrern freuen. Im Dezember rollten so viele Neuwagen vom Hof der Händler wie in keinem anderen Monat des Jahres. Insgesamt schlugen die Konzerne in den USA mehr als 1,1 Millionen Autos los, wie der Marktforscher Autodata ausrechnete. Das ist ein Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Besonders die Crossover-Modelle hätten viele neue Fans gefunden, sagte der US-Vertriebschef des Marktführers General Motors, Don Johnson. Unter Crossover versteht GM sportliche Geländewagen wie den Chevrolet Equinox oder den GMC Terrain. In Deutschland würden die Autos immer noch als Dickschiffe gelten, in den USA dagegen wirken sie im Vergleich mit wuchtigen Pick-up-Trucks oder gigantischen Straßenkreuzern schon fast zierlich.
Woher kommt unser Geld und für was geben wir es aus? Statistiker geben Antworten. zum Video
Auch bei den deutschen Herstellern verkauften sich die Geländewagen blendend, allen voran der erst jüngst runderneuerte BMW X3. Insgesamt konnten die Bayern samt ihrer britischen Tochtermarke Mini um 17 Prozent auf 23.600 verkaufte Autos zulegen. Der kultige Kleinwagen feierte zum Jahresausklang ein unerwartetes Comeback, nachdem ihn die Käufer in der jüngsten Vergangenheit oft links liegen gelassen hatten.
Dem zweisitzigen Smart aus dem Hause Daimler war kein Comeback vergönnt. Er dümpelte auch im Dezember mit lediglich 570 verkauften Fahrzeugen in den USA vor sich hin. Insgesamt konnte Daimler gut 22.000 Wagen losschlagen. Neben Mercedes-Pkw bieten die Stuttgarter mittlerweile auch den Sprinter-Transporter unter eigenem Namen an. Das sorgte für einen Zuwachs von knapp sechs Prozent bei den Verkäufen.
Die Zuwächse lagen teils deutlich über denen der amerikanischen Konkurrenz. Von den Stückzahlen her liegen GM, Ford und Chrysler aber in unerreichbarer Ferne, genauso wie japanische Schwergewichte à la Toyota , Honda oder Nissan. Auch die südkoreanische Hyundai hat sich in den USA eine große Fangemeinde erobert.
Beim US-Marktführer GM stieg der Absatz im letzten Monat des Jahres um knapp acht Prozent auf 224.200 Wagen. Die Crossover-Modelle alleine legten um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. General Motors war nach der überstandenen Insolvenz Mitte 2009 erst gegen Ende 2010 erfolgreich an die Börse zurückgekehrt - allerdings mit weniger Mitarbeitern, Werken und Marken.
Ford, die Nummer zwei in den Staaten, setzte mit 191.000 Wagen gute drei Prozent mehr ab als im Vorjahresmonat. Damals gehörte allerdings auch noch Volvo zum Konzern. Die Schweden ausgeklammert, lag das Plus bei sieben Prozent. Wieder einmal waren die Pick-Up-Trucks der F-Serie die meistverkauften Autos der Vereinigten Staaten. Chrysler konnte abermals am stärksten unter den "Großen Drei" zulegen, nachdem die Insolvenz im vergangenen Jahr die Kunden verschreckt hatte. Die Verkäufe stiegen um 16 Prozent auf 100.700 Autos. Das gute Abschneiden war zum überwiegenden Teil dem neuen Jeep Grand Cherokee und den Dodge Ram-Trucks geschuldet.
Toyota musste dagegen einen Verkaufsrückgang von knapp sechs Prozent verkraften auf 177.500 Autos. Vor allem das Brot-und-Butter-Auto Corolla verkaufte sich schlechter. Der Hybridwagen Prius dagegen konnte zulegen. Insgesamt erwartet die Branche, dass der Aufwärtstrend 2011 anhält. "Die Weltwirtschaft kommt in Schwung", stellte Ford-Chefökonomin Ellen Hughes-Cromwick fest.
Aktuelle Stellenangebote für Ingenieure, Kundenberater und Absolventen in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
Quelle: dpa-AFX
. schrieb:
am 27. Februar 2011 um 11:48:52
(0)
(0)
.
@ VW-Freund :-) sage nur Braunau (-:
Kommentar melden
VW-Freund schrieb:
am 7. Januar 2011 um 17:43:43
(0)
(0)
.
Volkswagen ist eben gut, wie das Meiste was aus Österreich kommt. ;-)
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME