01.02.2011, 14:54 Uhr | dapd
Toyota bleibt auch 2010 der weltweit größte Autobauer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Der Autobauer Toyota hat trotz Qualitätskrise im vergangenen Jahr seine Position als Weltmarktführer knapp vor General Motors (GM) verteidigt. Mit einem Absatzplus von acht Prozent kamen die Japaner auf 8,42 Millionen verkaufte Autos. Auf Platz zwei lag der nach seiner Insolvenz erholte US-Konzern mit einem Plus von 12 Prozent auf 8,39 Millionen Stück. GM war acht Jahrzehnte der größte Autokonzern der Welt, wurde aber 2008 von Toyota überholt. Beide Firmen veröffentlichten ihre Absatzzahlen.
Toyota und GM wurden 2009 und 2010 von Krisen belastet: Toyota musste Millionen Autos wegen Qualitätsproblemen wie klemmender Gaspedale zurückrufen. GM wurde in der Autokrise 2009 und danach von der US-Regierung mit Milliardensummen am Leben erhalten und rutschte kurzfristig in die Insolvenz, aus der GM als neues Unternehmen von Altlasten befreit hervorging. Immerhin konnten beide Autobauer auch 2010 wieder kräftig zulegen.
Beide Autobauer behaupten ihre Spitzenposition und verkaufen über zwei Millionen Fahrzeuge mehr als der drittplatzierte VW-Konzern. Volkswagen fuhr 2010 mit dem Rekord von 7,14 Millionen Stück ein Wachstum von 13,5 Prozent ein. VW legte damit kräftiger als die Konkurrenten aus Japan und den USA zu. Und VW hat ehrgeizige Pläne: Nach dem Willen von Vorstandschef Martin Winterkorn soll der Konzern aus Wolfsburg bis 2018 größter Autohersteller der Welt werden und mehr als zehn Millionen Wagen pro Jahr verkaufen.
Vor allem der chinesische Markt dürfte über die Erfolgsaussichten von VW und den anderen Autobauer entscheiden. China hat die USA im Jahr 2009 als weltweit wichtigster Automarkt abgelöst. Toyota ist dort seit Jahren schwächer als viele Konkurrenten und kam nur auf 846.000 Autos. VW konnte dort zuletzt seinen Absatz auf 1,92 Millionen Stück steigern. Das entspricht einem Zuwachs von 37 Prozent. Das Sorgenkind von Volkswagen bleibt der US-Markt. Mit neuen Modellen wie einer US-Version des Passat will VW dort in den kommenden Jahren zulegen.
Auch für GM sieht es in China gut aus. Dort stieg der Absatz um fast 29 Prozent auf 2,35 Millionen Autos. Probleme macht GM die europäische Tochter Opel/Vauxhall, die in einer Sanierung steckt. Der Absatz fiel 2010 um 2,4 Prozent auf 1,24 Millionen Stück. Vor allem das Ende der Abwrackprämie in Deutschland belastete die Verkäufe. Opel/Vauxhall soll 2012 wieder schwarze Zahlen schreiben.
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Verfolgt werden die drei Autogiganten von Renault-Nissan und Hyundai-Kia. Laut einer Analyse des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg verkauft Renault-Nissan 2010 rund 6,7 Millionen Autos. Die koreanische Gruppe Hyundai-Kia kam 2010 auf einen Absatz von 5,7 Millionen Autos. Neben VW wachsen derzeit vor allem die Koreaner derzeit kräftig. Vor allem in Asien konnte der Autokonzern zuletzt punkten und wird von VW zusehends als neuer Rivale angesehen.
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Quelle: dapd
Bayer u. BMW-Fahrer schrieb:
am 31. März 2011 um 13:34:26
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@Ausländer
Stimme Ihnen voll zu, und es gut daß auch der überwiegende Teil unserer Landsleute so national denken wie Sie. Nur leider haben
wir auch viele Wirtschaftsverräter denen mann eigentlich nahe legen sollte nach Asien auszuwandern und dort ihr großes Glück zu finden, denn diese Sorte kotzt ja alles im eigenen Land an, kein Vertrauen in unsere eigenen Produkte, pfui Teufel.
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OPEL schrieb:
am 28. Januar 2011 um 18:24:20
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VW-Konzern
"VW will bis 2018 Toyota als größter Autobauer ablösen".Absatz
2010:Platz1.Toyota=8.42Mio.Platz2.GM=8.39Mio.Platz3.Renault-Nissan=7.28Mio.Platz4.VW=7.14Mio.Ich dachte VW will bis 2018 die Nr.1 der WELT werden??????Der Platz Nr.1 befindet sich in der anderen Richtung lieber VW!!!!!!!!Oder will VW bis 2018 die Nr.5 oder Nr.6 werden???? Das wird auf jeden Fall leichter zu erreichen, als die Nr.1 der WELT!!!!!!!!!! VW ist und bleibt hinter GM!!!!!!!
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Toni schrieb:
am 25. Januar 2011 um 16:52:50
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Toyota
Ich kaufe prinzipell kein deutsches Auto. Solange dort am Band Löhne von 25 Euro und mehr gezahlt werden, werde ich diese
Preistreiberei nicht unterstützen. Mit reicht ein Dacia,um von A nach B zu kommen.
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