23.02.2010, 14:28 Uhr | dpa-AFX, dpa
Der deutsche Automarkt steckt nach einer Studie noch tiefer in der Krise als bislang angenommen. "Die Marktschwäche ist deutlich größer als die Zulassungszahlen des Monats Januar zeigen, denn im Januar wurden 29 Prozent aller Neuwagen als Hersteller- und Händlerzulassungen in den Markt gebracht", schreibt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Center an der Universität Duisburg- Essen. Die Zahlen zeigen, dass Deutschlands Automobilindustrie in diesem Jahr ein harter Preiskampf droht.
Dudenhöffer bezeichnet die Anzahl der Händler- und Herstellerzulassungen als sehr hoch. Mit diesen taktischen Zulassungen senken die Händler die Verkaufspreise ihrer Neuwagen. Ähnliche viele taktische Zulassungen gab es nach den Angaben nur Anfang 2007 und 2008.
Dudenhöffer schließt daraus, das dem deutschen Automarkt "ein sehr frostiges Jahr" bevorsteht. Bei einzelnen Herstellern wie Chevrolet sei der Anteil der Neuwagenzulassungen auf Händler und Hersteller auf 65 Prozent gestiegen, bei Daihatsu auf 60, bei Subaru auf 53 und bei Peugeot auf 52 Prozent. "Einen Spitzenwert bei diesen margenzerstörenden Zulassungen hat Chevrolet beim Matiz mit 74 Prozent erreicht", schreibt der Autofachmann.
Auch deutsche Autobauer hätten sich an der Preisschlacht beteiligt. Nach den Angaben wurden im Januar 43 Prozent aller Audi A3 und BMW 1er sowie mehr als jeder zweite BMW X3, Mercedes M-Klasse und Passat CC auf Hersteller und Händler zugelassen: "Wir gehen davon aus, dass die taktischen Zulassungen im deutschen Automarkt sich in den nächsten Monaten weiter auf sehr hohem Niveau bewegen werden." Damit steige der Preis- und Margendruck im deutschen Automarkt weiter an.
Schon die Zulassungszahlen im Januar belegen, was auf die hiesigen Autohändler in diesem Jahr zukommt. Im vergangenen Monat waren mit rund 181.200 Neuzulassungen so wenige Fahrzeuge wie noch nie seit der Wiedervereinigung in Deutschland verkauft worden. Ähnlich wie andere Experten prognostizierte Dudenhöffer für das laufende Jahr einen dramatischen Einbruch des Automobilabsatzes in Deutschland um rund eine Million Fahrzeuge auf rund 2,8 Millionen verkaufte Neuwagen.
Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, würde der deutsche Pkw-Markt auf den Stand vor der Wiedervereinigung zurückfallen. Für die Autohändler wäre das ein Desaster. So rechnet der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) in diesem Jahr mit einer deutlichen Zunahme bei den Insolvenzen: "Die Zahl der Händlerinsolvenzen wird in diesem Jahr wohl um 20 Prozent auf etwa 1200 steigen", sagte ZDK-Präsident Robert Rademacher Anfang Januar der "Berliner Zeitung".
Quelle: dpa-AFX , dpa , t-online.de
Syrka schrieb:
am 14. Februar 2010 um 08:45:47
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Automarkt
das es den Ministern nicht einleuchtet, der Automarkt ist gedeckt und die leute wollen Ihr Geld nicht für Auto´s ausgeben sondern
behalten es zurück. Das muss doch jeden normalen Otooverbraucher einleuchten.
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Coban schrieb:
am 13. Februar 2010 um 22:24:47
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Agnes
Also Agnes Ich arbeite in der Firma mit Stern und verdiene in der Stunde keine 24,50. Wenn ihr Mann wirklich bei Opel soviel
Stundenlohn hat muss man sich nicht wundern,dass GM in Europa über 8000 Arbeiter einsparen will.Mein rat.Verkaufen sie die 2 Opel die sie fahren und kaufen sich einen mit Stern.Da können sie und ihr Mann feststellen wiegut man mit weniger Stundenlohn fahren kann.
Gruss der Mann vom Stern
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KRITIKER schrieb:
am 13. Februar 2010 um 16:17:22
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Autos ...
Gibts eigentlich ne Abwrackprämie, wenn man diesem
selbsternannten Autopapst Dudenhöfer den Hals herum dreht?
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