21.04.2011, 14:30 Uhr | dpa-AFX
Autozulieferer ZF will 2000 neue Jobs in Deutschland schaffen (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will nach einem kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung 5000 neue Jobs schaffen. Bis Ende des Jahres 2011 werde die Beschäftigtenzahl bei dem Antriebs- und Fahrwerksspezialisten damit auf 70.000 weltweit steigen, sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter in Stuttgart. Von den neuen Arbeitsplätzen sollen 2000 in Deutschland entstehen. Auf dem Heimatmarkt werden für Deutschlands drittgrößten Autozulieferer dann 40.000 Menschen arbeiten.
Für das laufende Jahr peilt ZF ein Umsatzwachstum von zehn Prozent auf mehr als 14 Milliarden Euro an. Da das erste Quartal mit einem sehr guten Auftragseingang und einem Umsatzplus von 31 Prozent hervorragend gelaufen sei, werde ZF diese Zielmarke wahrscheinlich deutlich übertreffen, erklärte Härter. Vor allem in Nordamerika legte ZF zum Start ins Jahr kräftig zu. Auch im Kernmarkt Deutschland stieg der Umsatz stark. In Asien und Südamerika habe die Wachstumsdynamik dagegen etwas nachgelassen.
Im laufenden Jahr will das Friedrichshafener Unternehmen massiv in den Ausbau seiner Standorte sowie in neue Produkte investieren. Rund 900 Millionen Euro sollen in Sachanlagen fließen, kündigte der Vorstandschef an, dessen Ende 2011 auslaufender Vertrag um ein Jahr verlängert wurde. 740 Millionen Euro steckt ZF in den Bereich Forschung und Entwicklung.
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2010 war der Autozulieferer mit Schwung aus der Krise gefahren. Die Erlöse stiegen um 38 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 443 Millionen Euro. Zuvor stand wegen der Wirtschaftskrise ein Fehlbetrag von 421 Millionen Euro in den Büchern. Eine konkrete Gewinnprognose für das laufende Jahr legte Härter nicht vor. Mit der Ertragsentwicklung sei ZF aber ebenfalls sehr zufrieden, betonte der Manager.
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Quelle: dpa-AFX
Hero schrieb:
am 29. April 2011 um 00:03:56
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Freut mich!
Es freut mich sehr dass ein so beliebter und sozial eingestellter Arbeitgeber klare Positon zum Wachstum ganz bewussst auch mit
in Deutschland bezieht.
Jeder der meint, dass ZF nur "billige Leiharbeiter" oder was auch immer die Vorredner gemutmaßt hatten einstellt, soll sich doch in den nächsten Monaten mal auf der Homepage von ZF umsehen - dort sind regelmäßig Fachkräfte für diverse Tätigkeiten und Standorte gesucht.
Wenn ihr mehr drauf habt als Stammtischparolen, bewerbt euch.
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Paul schrieb:
am 22. April 2011 um 09:00:32
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Neue Jobs
Bei uns in der Zeitarbeitsfirma haben wir ca. 350 Leiharbeiter an die Autoindustrie ausgeliehen. Im Moment werden dort aufgrund der
hohen Nachfrage Sonderschichten ohne Ende gefahren.
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Hugoline schrieb:
am 21. April 2011 um 17:59:52
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Autozuliferer@Jens
Wenn Sie für die Autoindustrie arbeiten, dann müssen Sie auch deren Marken fahren. Habe selbst aus kostengründen einen
billigen Japaner gefahren. Was glauben Sie, was der Chefeinkäufer von einem namhaften automobilunternehmen sagte: Da kommen Sie Schlaumeier sicher nicht drauf. Wenn Sie keine Autos von uns fahren, dann bekommen Sie auch keine Aufträge. Unser Zulieferer sind gehalten, auch unsere Produkte zu kaufen. Wenn sie das nicht wollen, dann Schicht im Schacht.
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