11.02.2011, 17:24 Uhr | dpa-AFX, dpa, dapd
Die Zukunft von Axel Weber ist weiter unklar (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Axel Weber hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel reinen Tisch zu seinen beruflichen Plänen gemacht. Der Chef der Bundesbank scheidet aus "persönlichen Gründen" zum 30. April aus dem Amt. Regulär hätte Webers Amtszeit ein Jahr später, im April 2012, geendet. An dem rund einstündigen Treffen im Kanzleramt nahm laut Informationen der Bundesregierung auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teil.
Bereits am Mittwoch waren Gerüchte aufgekommen, wonach Weber auf eine Kandidatur für den Vorsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichten und stattdessen zur Deutschen Bank wechseln wolle. Er hatte bislang als aussichtsreicher Kandidat für den EZB-Chefposten gegolten. Weder Bundesregierung, noch Bundesbank oder Deutsche Bank wollten aber einen möglichen Abtritt als Bundesbank-Chef oder einen Wechsel zu dem privaten Finanzinstitut kommentieren.
Am Donnerstag hatte Weber angekündigt, vor einer Festlegung zu seiner beruflichen Zukunft mit Merkel sprechen zu wollen. Bis dahin war aus Kreisen der Bundesbank lediglich zu erfahren, Weber habe in vertraulicher Runde angekündigt, "nicht unbedingt" über das Ende seiner ersten Amtszeit hinaus Bundesbankpräsident bleiben zu wollen. Nun herrscht endlich Klarheit.
Aktuelle Stellenangebote für Filialleiter, Kundenberater, Buchhalter und Absolventen in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
Ein Nachfolger für Weber soll im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Ob Deutschland nach Webers Rückzug einen anderen Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) nominieren werde, dürfte vorerst offen bleiben, berichtete die Zeitung.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle reagierte mit Bedauern auf die Ankündigung Webers. "Die Entscheidung von Bundesbank-Präsident Professor Weber bedauere ich sehr, respektiere aber seine Entscheidung", erklärte Brüderle. Weber habe an der Spitze der deutschen Notenbank "für eine der Grundfesten der Marktwirtschaft" gestanden - "die Unabhängigkeit der Bundesbank". Mit seiner Politik habe er "das unverzichtbare Vertrauen der Wirtschaft und der Bürger in ein inflationsfreies Wachstum stabilisiert".
Quelle: dpa-AFX , dpa , dapd , t-online.de
Sigi schrieb:
am 13. Februar 2011 um 10:29:38
(0)
(0)
Axel Weber
Nicht möglichen Finanzcrash - es wird eine Währungsreform geben, wie schon 2mal in der deutschen Vergangenheit.
Und diese Reform
wurde in den Jahren zwischen 2010 und 2020 erwartet. Offensichtlich steht sie aber schon weit vor 2020 vor unserer Tür.
Abwertung 1:10 oder 1:20, der Staat entschuldet sich, der Lemming ist pleite und alles beginnt von vorn - so jedenfalls denkt man sich die Lösung!
mehr
Kommentar melden
Gb schrieb:
am 13. Februar 2011 um 10:07:04
(0)
(0)
HinschmeißenWeber
Mittlerweile ist es gängige Praxis einfach hinzuschmeißen , sobald es den Herren nicht mehr passt . Wahescheinlich gibt
es noch eine dicke Abfindung.
Auch diese müßte sofort komplett gestrichen werden.
mehr
Kommentar melden
solange schrieb:
am 12. Februar 2011 um 17:49:10
(0)
(0)
Weber
Weber hat gute Gründe hinzuwerfen. Wie schon Köhler werden wiederum Milliarden für den Euro(rettungsschirm) alsbald
locker gemacht
und wieder keine Zustimmung im Parlament noch beim Volk erforderlich. Transferunion!
Die in der Realwirtschaft Arbeitenden werden billig abgefunden und dürfen die Verwerfungen ausbaden.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME