09.01.2012, 07:52 Uhr | dpa, AFP, dapd
Viele Geldinstitute verlangen laut einem Bericht der "Rheinischen Post" immer noch hohe Gebühren für die Benutzung ihrer Geldautomaten durch Kunden anderer Banken. Das habe das Bundeskartellamt in einer Befragung ermittelt, berichtet das Blatt. Die Aufsichtsbehörde werde in der kommenden Woche über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
Seit einem Jahr muss den sogenannten Fremdkunden die Gebühr fürs Geldabheben direkt am Automaten angezeigt werden. Das hat nach Angaben von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) bereits dazu geführt, dass diese Kosten gesunken sind.
Das Kartellamt hat bei der Überprüfung allerdings ermittelt, dass nach wie vor viele Banken zu hohe Gebühren kassieren. "Die Gebührenhöhe bei der Mehrzahl der untersuchten Regionalinstitute liegt deutlich über denen der bundesweit tätigen Kreditinstitute", sagte ein Sprecher der Behörde der "Rheinischen Post".
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Nahezu alle Genossenschaftsbanken und Sparkassen verlangen zwischen 3,50 und fünf Euro pro Transaktion. Die großen überregionalen Banken wie etwa Postbank oder die Deutsche Bank verlangten dagegen nur 1,95 Euro.
Die "Rheinische Post" hat zum Beispiel fünf Euro Gebühren bei der Volksbank Emmerich/Rees am Niederrhein festgestellt. Die Genossenschaftsbanken und Sparkassen rechtfertigen die höheren Gebühren mit den hohen Kosten ihres umfangreichen Geldautomatennetzes gerade auch in ländlichen Regionen. Allerdings blinkt selbst am Alexanderplatz im Herzen Berlins mit täglich zehntausenden Passanten an Sparkassen-Automaten auf: "Für diese Auszahlung berechnen wir Ihnen ein Entgelt in Höhe von 4,95 Euro."
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Das Kartellamt betrachtet die Gebühren allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Banken mit einer starken Marktstellung in der Region, wie dies auf einige Sparkassen zutrifft, könnten mit hohen Gebühren Fremdkunden abschrecken und so ihre Monopolstellung letztendlich festigen.
Quelle: dapd , AFP , dpa , t-online.de
Chris schrieb:
am 11. Januar 2012 um 22:46:25
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dreist
Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich dreist, dass einige meinen die Volksbanken und Sparkassen müssten Fremdkunden kostengünstig
Geld anbieten.
Die Leute sollten doch froh sein, dass sie überhaupt an das Automaten-Netzwerk dieser Banken dürfen.
Wenn man die Automaten günstig nutzen möchte/muss kann man auch die Bank wechseln.
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mp schrieb:
am 9. Januar 2012 um 22:24:52
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dieses Forum
Hier scheint wieder das obligatorische "Daumen-runter-Geschwader" unterwegs zu sein. Alles Banker-Freunde?
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mp schrieb:
am 9. Januar 2012 um 22:22:24
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@Dark @Watisdennlos
@Dark ..Zitat: "Wer zwingt mich bei einem fremden Geldautomaten Geld abzuheben?" Antwort: vielleicht die
Tatsache, dass der eigene Geldautomat 20 km entfernt ist? Auf dem Land ist das so. Gerade bei der Postbank. @Watisdennlos .. falsch. Es gibt nicht in jedem Kaff eine Post, sondern Postagenturen in kleinen Geschäften nebenbei betrieben. Folglich auch kein Geldautomat weit und breit.
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