22.11.2010, 12:25 Uhr | dpa-tm, bab
Augen auf beim Kühlschrank-Kauf: Zwischen A+ und A++ besteht ein deutlicher Unterschied (Quelle: imago)
Die Produkte von Eigenmarken großer Handelsketten müssen Experten zufolge keine Schnäppchen sein. Ein günstiger Kühlschrank kann zum Beispiel durch einen höheren Energieverbrauch langfristig teurer sein als das Produkt eines Markenherstellers. "Vielleicht sind die Geräte bauähnlich. Trotzdem unterscheiden sie sich etwa bei der Energieklasse deutlich", erläutert Lothar Beckmann von der Stiftung Warentest in Berlin. "Wenn eine Waschmaschine deutlich billiger ist als bei einer Topmarke, sollte der Kunde erst einmal skeptisch werden", rät der Experte.
Hat der Kühlschrank eines Premium-Herstellers zum Beispiel die Energieeffizienz-Klasse "A++", so sei es bei einer vergleichbaren Eigenmarke vielleicht nur "A+", sagt Beckmann. Obwohl die Abstufung von Verbrauchern oft kaum wahrgenommen wird, sind die Unterschiede deutlich. So brauchen Geräte der Klasse "A+" zwar 25 Prozent weniger Strom als die der Klasse "A", in der Klasse "A++" sind es jedoch 50 Prozent.
Nicht nur der Preis eines Geräts sollte deshalb ein Kaufkriterium sein, sondern auch dessen Leistungsmerkmale, rät Jaroslav Smycek von der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover: Wie hoch ist der Verbrauch? Und wie lange gilt die Garantie? - "bei solchen Fragen ist Transparenz wichtig." Im Zeitverlauf zahlt der Kunde durch hohe Betriebskosten sonst am Ende mehr, auch wenn die Anschaffung auf den ersten Blick sehr günstig war.
Große Handelsketten bieten Haushalts- und Elektroartikel oft günstiger unter eigenen Marken an. Aber auch hier ist die Preisspanne hoch und die Qualität unterschiedlich: Immer wieder könnten die Labels der Handelsketten bei Haushaltsgeräten auch überzeugen, urteilt Warentester Beckmann. "Das gilt aber oft nur für Artikel, die preislich dicht an den Qualitätsherstellern dran sind."
Das Fazit für Verbraucher: Eigenmarken können ähnlich gut wie die Marken etablierter Hersteller sein - die Geräte kosten dann aber auch fast genauso viel. Bei vermeintlichen Schnäppchen sollte das Label genau betrachtet und der Verkäufer gegebenenfalls auf den konkreten Stromverbrauch angesprochen werden. Der ungefähre Verbrauch von Haushaltsgeräten kann losgelöst vom Label im Internet ermittelt werden. Zum Beispiel mit dem Stromcheck der Energie-Agentur dena.
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Quelle: dpa-tmn , t-online.de
JKWO schrieb:
am 22. November 2010 um 20:25:13
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das sind deppen
was sind eigenmarken. eigenmarken sind geräte mit dem namen der handelskette und werden genau dort produziert wo alles
anderen geräte auch herkommen. das ist so wie bei vielen anderen produkten auch.
Waschmittel vom Aldi Tangil ist Persiel oder denkt ihr die mischen neu nur die Verpackung. für wie blöde halten die uns denn
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dieter schrieb:
am 22. November 2010 um 17:25:36
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eigenmarken
real quality ist totaler betrug, sowas gehört verboten. alles nur tip oder ja, nur viel teurer.
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Ginret schrieb:
am 22. November 2010 um 17:24:48
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Schnäppchen-Preis und Sparen ?
Toll, wir haben gelernt, über Probleme zu diskutieren + uns eindeutig zu bekennen. Besser wäre, rechnen
lernen + anwenden: (1) Beispiel Stromkosten: bei Billiggerät 60 EUR gespart - wieviel Stromkosten sind in 10 Jahren damit finanzierbar? 60 E / 10 J = 6 E / J = 50 ct/Mon = 2,5 kWh - also 100 Watt Lampe durchgehend 10 J. Kühlschrank frisst viel weniger - lohnt !!! (2) aber Beispiel Qualität = Haltbarkeit - Marke hält für 360 E 15 J, Billig bei 300 E nur 10 J - Marke kostet 24 E/J Billig 30 E/J
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