01.12.2011, 09:49 Uhr | dpa-tmn
Die meisten Privatpatienten müssen für die Krankenversicherung ab Januar tiefer in die Tasche greifen. So stehen Kunden des Versicherers Central Erhöhungen von bis zu 40 Prozent bevor. Aber auch die ARAG, Debeka, Deutscher Ring, Gothaer, HanseMerkur, Allianz oder die AXA erhöhen ihre Beiträge teilweise zweistellig. Doch privat Krankenversicherte müssen die Steigerungen nicht klaglos akzeptieren. "Jeder Versicherte hat das Recht, in einen anderen Tarif seiner Versicherung zu wechseln", sagte Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Bei einem Tarifwechsel sollten Kunden aber bedenken, dass sich möglicherweise auch die Leistungen ändern.
"Durch einen Tarifwechsel können die monatlichen Beiträge verringert werden", sagte Boss. Die Altersrückstellungen blieben bei einem Wechsel innerhalb der eigenen Versicherung erhalten. Auch eine neue Gesundheitsprüfung sei in der Regel nicht vorgesehen.
Zwar sträubten sich die Gesellschaften häufig gegen einen Tarifwechsel, erklärte Boss. Trotzdem sollten Versicherungsnehmer darauf bestehen. Am besten sei es, wenn Kunden ihre private Krankenversicherung schriftlich auffordern, ihnen einen günstigeren Tarif vorzuschlagen. Da solche Anfragen nicht immer zügig bearbeitet werden, könnten Versicherte in dem Schreiben auch eine angemessene Frist für eine Antwort setzen. Bei Problemen sollten sie sich an den Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherungen wenden.
Vor der Entscheidung für einen Tarifwechsel sollten Kunden allerdings die Leistungen sorgfältig miteinander vergleichen. Der neue Tarif umfasse zwar in der Regel nicht weniger Leistungen als der alte, erklärte Boss. "Allerdings kann der Leistungskatalog auch umfangreicher sein." Versicherer hätten in diesem Fall die Möglichkeit, einen Risikozuschlag und eine Wartezeit verlangen.
Versicherte könnten dies aber umgehen, indem sie einen Leistungsausschluss vereinbaren. Bei steigenden Krankenversicherungsbeiträgen nur die Selbstbeteiligung zu erhöhen, hilft aus Sicht der Versicherungsexpertin wenig. "Denn das hat möglicherweise Mehrkosten zur Folge", sagt Boss. Der Grund: Muss der Versicherte im nächsten Jahr oft zum Arzt, hat er durch die höhere Selbstbeteiligung auch höhere Ausgaben.
Quelle: dpa-tmn
Rudolph schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 02:02:18
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PKV
Fortsetzung !!
Ich will einen Verein oder Verband "Rentner Anti PKV " gründen, wer macht mit ?
Es ist der einzige Weg um gegen
diese Pharmazie -Ärzte Mafia vorzugehen.
Gleichgesinnte meldet Euch, gemeinsam werden wir stark !
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Rudolph schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 01:56:07
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PKV
Es ist wirklich wahr, PKV ist sehr unsozial. Ich habe 30 J. sehr gut verdient, heute als Rentner kann ich den Beitrag nur mit
Selbstbeteiligung von jährl.1000.-
€ und 20 % von jeder Arztrechnung Selbstbeitrag, aufrecht erhalten. Kein Arzt
arbeitet für Tarif 1.3 bis 1.5 , auch hier muß ich immer darrauf zahlen. Facit:
Ich kann im Krankheitsfall nicht mehr zum Arzt gehen!!!!! Ich habe keinen anderen Rat mehr !!!
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Otto schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 01:08:44
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PKV
Die Leistungen derPKV können jetzt nur noch durch hohe Beiträge finanziert werden. Ist auch richtig so, ihr werdet euch noch wundern im
Alter. Aber dann ist es zu spät. Alles was ihr an Beiträgen gespart habt, zahlt ihr jetzt drauf. Richtig so----
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