20.08.2010, 14:40 Uhr | t-online.de/business
Gutes Benehmen im Job ist auch in den USA wichtig. (Foto: Imago)
Wer geschäftlich in den USA zu tun hat, wird schnell merken: Amerikanische Geschäftspartner wirken auf den ersten Blick locker und unkonventionell. Wer sich davon allerdings verleiten lässt, allzu entspannt und freundschaftlich aufzutreten, könnte damit voll ins Fettnäpfchen treten. Denn die Business-Etikette im Land der unbegrenzten Möglichkeiten unterliegen strengen Normen, warnt Sebastian Moll, Amerikakorrespondent des Karriereportals Monster, - und erklärt, an welche Knigge-Regeln Sie sich unbedingt halten sollten.
Den Umgang in US-Unternehmen würden Mitteleuropäer als aufmerksam, zuvorkommend und verbindlich empfinden, erläutert der Experte auf monster.at. Diese allgemeine Freundlichkeit könne jedoch trügen. Wer dann alle Förmlichkeit fallen lasse, die im deutschen Geschäftsleben üblich sind, kann sich damit laut Moll schnell ins Aus katapultieren. Denn die Regeln für gutes Benehmen im Job seien in den USA oft subtiler.
"Talent, Erfahrung, Kompetenz, eine gute Ausbildung haben viele", erklärt Jaqcueline Whitmore, Leiterin einer Etikett-Schule für Geschäftsleute in Palm Beach, gegenüber monster.at. Wer sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen wolle, der müsse mehr bieten als die reine fachliche Qualifikation etwa soziales Geschick.
Schon das falsche Outfit kann Karriere- und Geschäftschancen in den USA zunichte machen: Zu leger darf es Moll zufolge nicht sein, zu förmliche Kleidung in der falschen Branche könne aber auch unpassend wirken. Und ein über der Hose getragenes Hemd und Turnschuhe gehen demnach selbst am "Casual Friday" nicht.
Und auch sonst lauern Fallstricke, wo man gar keine vermuten würde. Wer zum Beispiel bei einem Geschäftstermin die Vorzimmerdame mit Nichtachtung straft, benehme sich auf jeden Fall daneben, so Moll. Der Fachmann rät dazu, den Namen der Person zu erfragen und zu einer kleinen höflichen Plauderei.
Überhaupt kann man bei der beruflichen Kontaktpflege in den USA einiges falsch machen. Dazu gehöre etwa, bei einer Cocktail-Party geschäftliche Interessen zu aufdringlich zu verfolgen, warnt der Journalist. Wer auf E-Mails oder Telefonanrufe der Geschäftspartner nicht reagiert oder nach einem Geschäftsessen die "Follow-Up"-E-Mail am nächsten Tag vergisst, disqualifiziert sich demnach ebenfalls schnell. Dass sich die Mitarbeiter in amerikanischen Firmen grundsätzlich mit dem Vorname ansprechen, sollte auch nicht zu allzu großer Vertraulichkeit verleiten, empfiehlt Moll: Der Vorgesetzte oder Chef sei deshalb noch lange kein Kumpel.
t-online.de/business
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special
Der Internetpionier verkauft Anteile an Alibaba. zum Video