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Benzinpreise: Lkw-Fahrer und Fischer protestieren gegen Preisexplosion

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Lkw-Fahrer protestieren gegen hohe Benzinpreise

11.06.2008, 11:28 Uhr | dpa / AFP / T-Online

Europaweite Proteste gegen hohe Benzinpreise. (Foto: dpa) Europaweite Proteste gegen hohe Benzinpreise. (Foto: dpa) Die spanischen Lastwagenfahrer haben mit ihren Streiks gegen die hohen Mineralölpreise mehrere Autobahnen in der Umgebung von Madrid blockiert. Die spanische Regierung verhandelt mit den Verbänden der Lkw-Fahrer, über eine Möglichkeit zur Senkung der hohen Spritpreise. In Katalonien erhielten Tankwagen, die Tankstellen mit Treibstoff versorgen sollten, Geleitschutz durch die Polizei.

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Proteste auch in Portugal

In der Region im Nordosten Spaniens mussten am gestrigen Montag fast 40 Prozent der Tankstellen schließen, weil ihnen das Benzin ausgegangen war. Die Lkw-Fahrer wollen mit ihrem Streik eine Senkung der Mineralölsteuern und Hilfen der Regierung durchsetzen. Am Montag hatten Gespräche mit der Regierung keine Annäherung gebracht. An dem Ausstand beteiligt sich nur ein Teil der Spediteursverbände. Auch im benachbarten Portugal setzten die Lkw-Fahrer ihren am Montag begonnenen Ausstand fort.



Wütende Fischer in Irland

Unterdessen haben zwei Tage vor dem Referendum in Irland über den neuen EU-Vertrag wütende Fischer in Irland ebenfalls gegen die hohen Benzinpreise und ihre schlechten Verdienstmöglichkeiten protestiert. Rund 70 Schiffe segelten Dienstag auf dem Fluss Lee in die Hafenstadt Cork, wo sie auf der zentralen Saint Patrick's Brücke Weißfisch an die Passanten verteilten. Damit wollten die Fischer darauf aufmerksam machen, dass ihr wöchentlicher Lohn bei unter 250 Euro liegt, und gegen die Politik der EU protestieren. Viele Demonstranten und Passanten erklärten, die derzeitigen Nöte verstärkten ihre Ablehnung des neuen EU-Vertrages. Auch in Frankreich demonstrierten bereits Fischer, Bauern und Lkw-Fahrer gegen die gestiegenen Benzinpreise.

Benzinpreis bedroht Existenz

"So können wir nicht weiter machen. Das Benzin macht uns kaputt. Wenn wir den gleichen Preis für Fisch erzielen würden wie vor vier oder fünf Jahren, dann wäre es vielleicht in Ordnung", aber die Fischer seien allesamt hoch verschuldet, sagte der 37-jährige Alen Carleton. Viele Fischer meinen, dass sie im Gegensatz zur Industrie und zu den Farmern in Irland nicht von der Mitgliedschaft in der EU profitierten.

Unterbrecher 70-Tage

Fischer gegen EU-Vertrag

Die Fischer und ihre Unterstützer zeigen wenig Verständnis für die Argumentation des irischen Regierungschefs Brian Cowen, dass ein "Nein" beim Referendum am Donnerstag gravierende Folgen für die gesamte irische Industrie haben könnte. Nach Angaben des Geschäftsführers des Fisch-Produzenten-Verbandes von Süd- und West-Irland, Tom Hassett, sprachen sich bei einem Treffen der Mitglieder vor zwei Wochen kein einziges für den EU-Vertrag aus. Falls der EU-Vertrag tatsächlich am Nein der Iren scheitern sollte, müsse die Fischerei-Politik der EU überarbeitet werden, forderte Hassett.

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Quelle: t-online.de

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Kommentare (1)

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Thema: "Benzinpreise: Lkw-Fahrer und Fischer protestieren gegen Preisexplosion"

Peter Danklefsen schrieb: am 22. Januar 2011 um 13:52:15
(0) (0) Benzinpreise
Hierzu nur ein paar Worte,alle Benzinpreisermittler sollten einmal auf die Insel Sylt kommen.Ihr alle würdet graue Haare
bekommen.Eingaben bei Shell,Esso&Aral bleiben ohne Kommentar.Es heißt zwar im Volksmund:,,Ihr auf Sylt habt es ja auch!"Aber 3/4 der Sylter verdienen nicht mehr und nicht weniger als auf dem Festland.Müssen aber in allen Bereichen Kost,Mietenund auch Benzin immer mehr bezahlen.Benzinpreis gegenüber dem Festland bis zu 8 cent pro Liter.Also schaut doch auch einmal nach Sylt.
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