03.06.2011, 08:14 Uhr | t-online.de/business, sia
Mit fiesen Fragen treiben Personaler viele Bewerber in die Enge. (Foto: imago)
Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen – damit ist die erste Hürde geschafft. Doch jetzt wird es erst recht knifflig, die Kür wartet auf Sie. Denn wenn Sie auf die Fragen der Personaler zu lax antworten, haben Sie Ihre Chance schnell verspielt. Die Experten des Karriereportals careerbuilder.de haben acht knifflige Fragen im Interview unter die Lupe genommen und verraten, wie Sie am besten darauf antworten.
Der Klassiker unter den Fragen im Bewerbungsgespräch: „Warum sollen wir gerade Sie einstellen?“ – Sollte Ihnen ein: „weil ich dringend einen neuen Job brauche“ auf der Zunge liegen, beißen Sie sich schleunigst auf selbige. Denn das wollen Personaler ganz sicher nicht hören. Halten Sie sich demnach auch mit Allgemeinplätzen wie „weil ich die Chancen in einem weltweit operierenden Unternehmen wie Ihrem schätze“ zurück.
Was bei einer solchen Frage ankommt und Sie einen deutlichen Schritt in Richtung neuer Arbeitsstelle bringt, sind laut den Karriereprofis von careerbuilder.de individuelle Antworten. Zeigen Sie Ihre persönlichen Stärken, Qualifikationen und Vorzüge auf. Um im Interview auch wirklich postwendend darauf antworten zu können, sollten Sie sich vorab schon mal notieren, was wirklich Ihre Stärken sind und welche für die neue Stelle wichtig sein könnten.
„Worin sehen Sie Ihre hauptsächlichen Schwächen?“, lautet oftmals eine knifflige Frage der Personalverantwortlichen. Jetzt ist Kalkül gefragt. „Schwächen – so was habe ich nicht“, hilft Ihnen als Antwort sicherlich nicht weiter. Und selbstverständlich sollten Sie auch nicht anfangen, eine Liste Ihrer Unfähigkeiten herunterzubeten.
Was der Gesprächspartner jetzt wirklich wissen will: Können Sie sich selbst realistisch einschätzen, Schwachstellen erkennen und sie zum Positiven umkehren? Der Trick bei der Antwort ist also laut careerbuilder.de, dass Sie zwar eine Schwäche nennen, aber zugleich auch zeigen, wie Sie diese in eine Stärke umgewandelt haben.
Ein Beispiel: Eine mögliche Antwort wäre, dass Sie manchmal schlecht „Nein“ sagen können. Allerdings sollten Sie dann betonen, dass Sie im Laufe Ihres Berufslebens gelernt haben, Prioritäten zu setzen und nun auch unwichtige Projekte hinten anschieben.
t-online.de/business, sia
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