25.08.2011, 13:41 Uhr | t-online.de, sia
Einen Job absagen - das fällt vielen Menschen nicht leicht (Quelle: imago)
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel: Wenn Arbeitsmarkt-Experten Recht behalten, werden bald viele Fachkräfte zwischen verschiedenen Jobangeboten auswählen können. Doch was so positiv klingt, hat seine Tücken. Denn wie zieht sich ein Bewerber gekonnt aus der Affäre, wenn er merkt, dass eine Stelle oder Firma doch nicht das Richtige für ihn ist - und das möglichst, ohne dabei einen negativen Eindruck zu hinterlassen? Wir erklären Ihnen, wann Sie unbedingt die Finger von einer Jobofferte lassen sollten und wie Sie ein Angebot ganz souverän absagen.
Wer einige Grundregeln beachtet, sollte dem Unternehmen, dem er einen Korb gibt, nicht in schlechter Erinnerung bleiben, auch wenn er dessen Jobangebot ausschlägt. Erstes Gebot dabei ist: fair und zeitnah absagen. "Für eine Absage wendet man sich direkt an den Ansprechpartner aus den Vorstellungsgesprächen“, erläuterte Sabine Hertwig, Karriereberaterin der Agentur „beruf + konzept“ in Berlin, im Gespräch mit focus.de. Das gehe am besten mit einem Anruf oder einer freundlichen E-Mail.
Dass eine Absage - ob mündlich oder schriftlich - höflich formuliert sein sollte, versteht sich von selbst. Der Bewerber, der den vakanten Job nicht will, sollte dabei besser nur einen als zu viele Gründe nennen, erläutert Karriereprofi Cornel Müller im Karriereblog "KarriereKosmos" des Jobportals careerbuilder.de. Seine Empfehlung: möglichst keine persönlichen Gründe angeben - die könnten negativ ausgelegt werden -, sondern sachlich argumentieren.
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Auf die Stelle verzichten sollten Jobkandidaten Müller zufolge beispielsweise, wenn sie das Einstellungsinterview als unangenehm empfunden oder einen negativen Eindruck vom Unternehmen gewonnen haben. Ein weiterer Grund, einen Job abzulehnen, wäre demnach beispielsweise, wenn das Angebot Ihre Erwartungen nicht erfüllt. Wer etwa an einer Offerte nicht weiter interessiert ist, weil der angebotene Verdienst zu niedrig erscheint, möchte jedoch bei seiner Absage kaum als geldgierig dastehen.
Nach Ansicht von Experten sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie im Absageschreiben zunächst betonen, wie sehr Sie das Unternehmen sowie die vakante Aufgabe schätzen und wie gern Sie die interessante Herausforderung annehmen würden. Allerdings sähen Sie nach eingehender Prüfung wegen des finanziellen Rahmens der Position keine Möglichkeiten, diese Chance zu nutzen.
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Mancher Jobsuchende kommt nach einem Vorstellungsgespräch aber auch zu dem Schluss, dass der freie Job inhaltlich nicht seinen Vorstellungen entspricht oder dass er lieber die alte Arbeitsstelle behalten möchte. Auch in dem Fall gilt: Der Absagende sollte ehrlich sein, ohne ins Detail zu gehen oder persönlich zu werden.
Tabu sei beispielsweise die Begründung, eine andere Firma habe mehr Geld oder bessere Arbeitsbedingungen geboten, warnte Sabine Hertwig gegenüber focus.de. Stattdessen könne erwähnt werden, dass die Entscheidung gegen die Stelle schwergefallen sei. Wer betone, was ihm an dem Unternehmen gut gefallen habe, hinterlasse einen positiven Eindruck. Übertriebenes Lob oder bewusste Schwindeleien sollten Bewerber unbedingt vermeiden.
Quelle: t-online.de
Baggy schrieb:
am 27. November 2011 um 10:03:45
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"Den Job will ich nicht"
Es werden noch Zeiten kommen, da wird man sich um jede Arbeitskraft zanken, egal wie alt.
Schaut euch die
Geburtszahlen an, was glaubt ihr Unternehmer eigentlich wo eure Arbeitskräfte in Zukunft herkommen sollen, alle aus dem Ausland, wohl kaum !?
Aber der Groschen ist bei bei sehr vielen Unternehmensleiten und Konzerschefen in unserem Land noch nicht gefallen.
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Mike Yankee schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 08:08:28
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Bewerbung:Jobangebote richtig absagen
Wo lebt ihr eigentlich. Ich bin 48 Jahre, Maschinenbaumeister mit etlichen Jahren
Berufserfahrung,
habe einen Leiharbeitsjob, überqualifiziert, unterbezahlt und suche seit Monaten einen Arbeitsplatz mit Perspektive, Eigenverantwortung
und entsprechendem Entgelt. Resultate? Absagen trotz imaginärem Jobwunder. Ich wäre froh wenn ich nur einmal zu einem Bewer-
unsgespräch eingeladen würde.
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