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Biedenkopf legt radikalen Plan zur Schuldenkrise vor

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Biedenkopf legt radikalen Plan zur Schuldenkrise vor

20.01.2012, 09:24 Uhr | dapd, t-online.de - cd

Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (Quelle: ddp)

Der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (Quelle: ddp)

Deutschlands Schulden übersteigen die Zwei-Billionen-Grenze. Die Schulden abzutragen wird eine Mammutaufgabe. Nun legt der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf einen Plan zur Lösung vor. Eine unabhängige Finanzagentur soll die Schulden binnen einer Generation zurückzahlen.

Biedenkopf fordert Paradigmenwechsel

Der langjährige sächsische Ministerpräsident hält die beschlossene Schuldenbremse nicht für ausreichend. "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel", sagte Biedenkopf dem "Handelsblatt". Das Kernproblem der heutigen Finanzpolitik sei der Verzicht auf Tilgung.

Schuldenbremse reicht nicht aus

Es müsse stattdessen ein Plan vorgelegt werden, wie die Schulden wieder getilgt werden können. Aus diesem Grund hat Biedenkopf gemeinsam mit Ex-Bahn-Chef Heinz Dürr, dem ehemaligen Finanzstaatssekretär Manfred Overhaus, dem Vorstandsmitglied der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, Ulrich Maas, und dem Institut für den öffentlichen Sektor einen ehrgeizigen, acht Punkte umfassenden Plan erarbeitet.

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Neue Schulden sollen innerhalb von drei Jahren zurückgezahlt werden

Der Plan, der nach Angaben des "Handelsblatts" den Titel "Runter vom Schuldenberg" hat, sieht unter anderem vor, dass der Staat neu aufgenommene Schulden innerhalb von drei Jahren zurückzahlen soll, also eine Art verschärfte Schuldenbremse. Außerdem fordern die Autoren die Gründung einer Stiftung mit dem Namen "Deutsche Finanzagentur", die direkt dem Bundespräsidenten unterstehen soll, um ihre Unabhängigkeit zu wahren. Diese soll alle Schulden des Staates übernehmen und mit den Mitteln, die der Stiftung zugewiesen wird, die anfallenden Zinsen und die Tilgung bezahlen. Die Tilgungsrate soll anfangs bei fünf Milliarden Euro liegen und dann nach zehn Jahren bereits 70 Milliarden betragen.


Quelle: dapd , t-online.de

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Kommentare (526)

zum Forum

Thema: "Biedenkopf legt radikalen Plan zur Schuldenkrise vor"

XXL schrieb: am 27. Januar 2012 um 16:04:11
(0) (0) biedenkopf
nein nicht schon wieder biedenkopf in sachsen der wird ja auch radikal aber da soll er in seinen eigenen reihen beginnen und da
kann mächtig gesparrt werden und nicht bei einem arbeitsverdienst von 1 euro verbrecherisch und steinzeitlich wo endlich die keule man schwingen muß um so eher um so besser ! biedenkopf in der steinzeit wäre er ne schlechte hühnersuppe !
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Lorenz schrieb: am 27. Januar 2012 um 12:41:54
(0) (0) Biedenkopf/Schulden tilgung
Ich krieg mich nicht mehr ein ,da verlangt doch tatsächlich der ultrarechte CDU Mann Biedenkopf eine radikale
Schuldentigung und schlägt vor eine Finanzagentur zu Gründen wo der Bundespräsident den Vorsitz haben soll. Dieser B.Präsident würde doch dann erst mal für sich und seine Freunde sorgen.Ne Herr Biedenkopf was Sie da vorschlagen ist Verrückt. Er soll sich endlich aus der Politik herraushalten. War da nicht auch vor Jahren etwas?
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Nachrechner schrieb: am 22. Dezember 2011 um 17:31:36
(4) (0) Klaus schrieb:
"Ich halte es für wichtig, dass die Schulden reduziert werden." => Das wird NIE passieren. Vielmehr gibt es
irgendwann ( eher schon ziemlich bald ) eine Währungs"reform", mit der das deutsche Volk wieder einmal betrogen wird. Kohl, Schröder, Merkel werden ( ggf. posthum ) wg. Hochverrats verurteilt: Das provisorische Grundgesetz von 1949 verlangte zwingend, dass eine endgültige Version vom Volke ( nicht vom Parlament ! ) beschlossen werden müsse, dies wurde uns verweigert !
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