10.11.2010, 10:49 Uhr | dpa-afx
Für das beliebte Bier müssen die Konsumenten bald mehr zahlen (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Deutsche Biertrinker müssen sich auf höherer Bierpreise einstellen. Voraussichtlich bis zum nächsten Sommer dürfte ein Kasten des beliebten Getränks zwischen 30 und 50 Cent mehr kosten, prognostizierte der Verband der Privaten Bauereien Bayern am Rande der Nürnberger Getränkemesse Brau Beviale. Auch größeren Brauereien werde angesichts des wachsenden Drucks nichts anderes übrig bleiben, als an der Preisschraube zu drehen.
"Der wirtschaftliche Spielraum ist für kleine und große Brauereien eng", sagte Verbandspräsident Gerhard Ilgenfritz. Hauptgrund für die möglichen Preiserhöhungen ist nach seinen Angaben die Kostenexplosion bei Braugerste und Malz um 70 bis 80 Prozent in diesem Jahr. "Die Gewinnmargen sind aber bei weitem nicht so hoch, um das intern abzupuffern", sagte Ilgenfritz. Hinzu kämen Lohnsteigerungen von durchschnittlich zwei bis drei Prozent. Ursache für den Engpass bei Braugerste und Malz sei der Strukturwandel in der Landwirtschaft. Viele Brauer bauten lieber Energierohstoffe für Biogasanlagen an.
Besorgt zeigen sich die Brauereien auch über den seit Jahren sinkenden Bierabsatz in Deutschland. Für dieses Jahr erwartet Ilgenfritz nur noch 99 Millionen Hektoliter nach 107 Millionen Hektolitern im Jahr 2007. Das liege unter anderem daran, dass die Bevölkerung schrumpfe. Auch die Umsatzrückgänge der Gastronomie setzten den Brauereien zu - ebenso wie ein verändertes Konsumverhalten: Noch immer tränken viele Bürger Bier, "aber eben nicht mehr ständig, sondern mehr und mehr eventbezogen - auf dem Volksfest oder im Biergarten", sagte Ilgenfritz.
Deutschland ist das Land der Biere: Nirgendwo sonst gibt es so viele Biersorten. zum Video
Quelle: dpa-AFX
100oktan schrieb:
am 9. November 2010 um 19:51:58
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Die
Flasche Bier wird also 2 bis 5 Cent teurer. Welcher Gesunde Mensch merkt das wirklich im Portemonaie? Diejenigen, für die es merkbar
ist, ist es auch gut so. Falls diese Leute noch arbeiten, wird die eine oder andere nicht getrunkene Flasche Bier dafür Sorge tragen, daß der "Verzichter" etwas nüchterner zur Arbeit erscheint. Bier für Transferleistungsbezieher ist sowieso Verschwendung von Steuergeldern, so daß es hier gar nicht teuer genug werden kann.
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jkuser schrieb:
am 9. November 2010 um 19:35:44
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bierpreiss
mit dem rauchen hab ich nach den preißerhöhungen vor 8 jahren aufgehört.
das abendliche bierchen kann ich auch sein
lassen,trinke sowiso nur öttinger-
weil die preise so gestiegen sind und ich nicht einsehe 12-15€ für einen kasten
zu zahlen.
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Landwirt schrieb:
am 9. November 2010 um 19:33:35
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Braugerste
Für Braugerste wird nicht mehr bezahlt sodass viele Landwirte auf sie verzichten oder Weizen anbauen,vl Raps
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