18.08.2011, 10:06 Uhr | dpa, t-online.de
Die Eingabe der Geheimzahl ist die Schwachstelle beim Geldabheben am Automaten (Foto: imago)
Immer öfter wurden im vergangenen Jahr Bankkunden an Geldautomaten Opfer von Datendieben, die Geheimzahlen bei der Eingabe ausgespähten. Experten schätzen den Schaden durch die Betrüger auf 60 Millionen Euro, 20 Millionen mehr als 2009. Jetzt will das Bundeskriminalamt (BKA) nach einem Medienbericht seinen Kampf gegen den zunehmenden Betrug an Geldautomaten verschärfen.
Vermutlich bereits ab Oktober will das BKA eine Kooperation mit Banken eingehen, um nach dem Vorbild des amerikanischen FBI mit einem "flexiblen und schnellen Austausch von Informationen neue Betrugsmaschen schneller zu erkennen und gemeinsame Abwehrstrategien zu entwickeln". Das kündigte BKA-Chef Jörg Ziercke im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe an.
Eine BKA-Sprecherin bestätigte den Bericht, nannte aber keine Einzelheiten. Ziercke sagte den WAZ-Zeitungen, allein im vorigen Jahr seien rund 190.000 Kartenkunden von der Manipulation der Geldautomaten, dem sogenannten Skimming, betroffen gewesen. "Bei jeder Skimming-Attacke auf einen Geldautomaten werden 60 bis 70 Kunden geschädigt."
Insgesamt nimmt nach Zierckes Darstellung Computerkriminalität stark zu. "Die Zahlen steigen seit Jahren, die Methoden der Täter werden immer raffinierter", erklärte der BKA-Chef. Der Diebstahl von Kreditkarten-Daten mit anschließender betrügerischer Nutzung habe sich mittlerweile "etabliert".
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Quelle: t-online.de , dpa
Paul schrieb:
am 18. August 2011 um 10:18:21
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Skimming
Also ich hole meine Knete nur am Schalter, soviel Zeit muß sein.Bezahle auch
nur im Notfall mit Plastik, dann geht nichts schief
und behalte den Überblick über meine Finanzen.
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Querdenker schrieb:
am 18. August 2011 um 10:14:38
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Geldautomaten
Die Banken sagen doch immer das Abheben sei sicher. Wenn etwas passiert sei dan habe der Kunde Karte und Pin Fremden
überlassen. Und jetzt Zusammnenarbeit mit dem BKA?!? Also haben die Banken vorher gelogen!
Ich denke es wäre an der Zeit das die Banken beweisen müssen das der Kunde etwas verkehrt gemacht hat, das gilt auch für Onlinebanking. Und für ihre Gebühren sollten sie auch verpflichtet sein den Kunden zu schützen!
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