24.08.2010, 10:07 Uhr | t-online.de
Die Unsicherheit über das weitere Schicksal des Karstadt-Konzern könnte schon in absehbarer Zeit für leere Regale in den Filialen sorgen. Laut einem Bericht in der "Welt" hat Karstadt derzeit große Probleme mit seinem Liefernten in Asien. Die Firmen bis hin nach Bangladesch fragen sich, ob sie angesichts der Hängepartie beim Warenhauskonzern ihre Rechnungen bezahlt bekommen.
Traditionell ist jetzt die Einkaufszeit im deutschen Textilhandel. Derzeit ordern die Einkaufsmanager allerhand Waren für die Frühjahrs- und Sommerkollektion 2011, zumeist bei asiatischen Herstellern. Doch die Fabriken in Asien zögern mit Lieferzusagen: "Die Asiaten beobachten sehr genau, was bei uns vorgeht", sagte ein Einkaufsmanager der "Welt". "Viele der Lieferanten haben schon bei der Quelle-Insolvenz und der anschließenden Abwicklung viel Geld verloren."
Die Zeit drängt, denn bis Mitte September müssen die Bestellungen abgeschlossen sein. Nur dann können Besteller wie Karstadt sicher davon ausgehen, dass die Waren rechtzeitig in Deutschland eintreffen. Erst am 3. September entscheidet sich zumindest nach dem bisherigen Zeitplan das Schicksal von Karstadt. An dem Tag kommt es zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Essen über den Insolvenzplan und die Übernahme von Karstadt durch den Investor Nicolas Berggruen.
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Gibt das Gericht seine Zustimmung, dürfte den Bestellungen in Asien nichts mehr im Wege stehen. Der komplizierte Verkaufsprozess in den vergangenen Monaten zeigt aber, dass Verzögerungen eher die Regel als die Ausnahme sind. Erst am 10. August hatte das Gericht die Entscheidung über die Annahme des Insolvenzplans auf den 3. September vertagt. Falls es einmal mehr zu Komplikationen käme, wäre die Warenversorgung für das Frühjahr in Gefahr.
Quelle: t-online.de
wern schrieb:
am 7. Oktober 2010 um 17:56:14
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Karstadt
...man hätte den Konzern abewickeln sollen, denn es sind schon Milliarden vernichtet worden und es werden in den nächsten Jahren
weitere vernichtet... bis das endgültige Aus kommt...... es kommt halt in kleinen Schritten, zuerst werden Filalen dicht gemacht, ein neue Firma (Hertie) gegründet, die dann auch (logischer) Weise Pleite macht....
UND WER ERSETZT DEN GLÄUBIGER von Karstadt jetzt ihre Verluste, denn bei der INSOLVENZQAUTE gehen auch DIE in die PLEITE,......
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Reiner1 schrieb:
am 24. August 2010 um 16:46:49
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Karstadt
Was für ein bla bla im Forum. Jetzt geht es um eine Übernahme. Warum dauert die so lange. Wer blockiert? Sind das die
"Heuschrecken" die noch den Grund und Gebäude besitzen und dem H Bergruen immer noch zu hohe Mieten abverlangen wollen ? Fakten bitte ! Auch der Bericht ist zu oberflächlich
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K. Arstadt schrieb:
am 24. August 2010 um 15:25:44
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Na schönen Dank...
Schon einmal haben unüberlegte Schlagzeilen den Umsatz torpediert, als die Frage der Gewährleistung im Fokus stand -
die natürlich vom Hersteller getragen wird. Jetzt reden wir von leeren Regalen? Das könnte ein Problem im Frühjahr werden. Für das für den Einzelhandel wichtige Weihnachtsgeschäft sind die Regale aber voll - natürlich auch bei Karstadt.
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