09.03.2011, 08:03 Uhr | dpa-AFX
Boeing fährt einen neuen Riesenauftrag ein: Mehrere chinesische Airlines haben bei dem US-Flugzeugbauer insgesamt 43 Flugzeuge bestellt. Der Auftrag ist nach Listenpreis rund zehn Milliarden Dollar (rund sieben Milliarden Euro) wert. Was Boeing besonders freuen dürfte: Die Chinesen orderten neben dem um Jahre verzögerten Langstreckenjet 787 "Dreamliner" auch den bislang kaum nachgefragten neuen Jumbo 747-8 Intercontinental.
Bislang hatte Boeing große Schwierigkeiten, den um knapp sechs Meter verlängerten und mit neuen Triebwerken ausgestatteten Jumbo 747-8 zu verkaufen. Mit der Deutschen Lufthansa und Korean Air hatten erst zwei Fluggesellschaften zugeschlagen.
Air China bestellte fünf der 747-8 Passagierflugzeuge von Boeing zu einem Listenpreis von mehr als 1,5 Milliarden Dollar, wie die staatliche Gesellschaft mitteilte. Die Maschinen sollen 2014 und 2015 ausgeliefert werden.
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Hong Kong Airlines will insgesamt 38 Flugzeuge kaufen, neben sechs große Langstrecken-Frachtmaschinen vom Typ 777 vor allem 32 "Dreamliner" in unterschiedlichen Varianten. Der aus leichten Verbundwerkstoffen hergestellte Jet liegt mehr als drei Jahre hinter dem Zeitplan zurück und soll im dritten Quartal an den ersten Kunden gehen. Boeing-Techiker legen zurzeit letzte Hand an, um Änderungen vorzunehmen, die nach Flugtests nötig geworden waren.
Beide Großbestellungen sind noch nicht endgültig, wie Boeing mitteilte. Unter anderem muss die Regierung in Peking demnach noch zustimmen. Das sollte allerdings reine Formsache sein: Staatschef Hu Jintao hatte bei seinem USA-Besuch im Januar eine milliardenschwere Einkaufsliste für Boeing in der Tasche. Zuvor hatte er bereits bei seinem Staatsbesuch in Paris eine Großbestellung für Airbus im Gepäck.
EADS verliert einen Tankerauftrag mit einem Volumen von mehr als 30 Milliarden Dollar. zum Video
Der Luftfahrt-Markt im Riesenreich China boomt, weil immer mehr Bürger es sich leisten können zu reisen. Boeing schätzt, dass die Volksrepublik in den kommenden zwei Jahrzehnten 4330 neue Maschinen braucht im Wert von 480 Milliarden Dollar. Auch Rivale Airbus rechnet mit Megaaufträgen. Allerdings werkelt China auch an eigenen Jets, um in Konkurrenz zu den beiden dominierenden westlichen Herstellern zu treten, erstmal allerdings nur in der kleineren Klasse.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Püppi schrieb:
am 8. März 2011 um 21:07:04
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@Rudolf
1. Der Tankgroßauftrag sieht von außen aber SEHR mysteriös aus. Sonst
wäre cellawie ja in Ordnung. Ich glaub nicht dran, Insider
bitte melden!!!
2. Das China in USA bei Boeing kauft, hat vielleicht ganz andere Gründe, bei
der einseitigen Außenhandelsbilanz... Bedenklich, was die Amis da machen,
die Supermärkte sind ja randvoll mit "Made in China"...
3. Arbeiter in USA? Ich gönn es auch den Arbeitern weltweit.
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Frank62 schrieb:
am 8. März 2011 um 20:47:38
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Flieger für die Welt
Schon etwas seltsam; Entwicklungshilfe an China. Das verleiht Flügel. Noch besser: Im Jahre 2009 15 Millionen Euronen
"Entwicklungshilfe" an Saudi-Arabien, die uns sofort aufkaufen könnten. Angeblich um dortige Industriekontakte zu verbessern. Flieger, grüss´mir die Sonne.
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Kaki schrieb:
am 8. März 2011 um 20:45:54
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Püppi
Du Püppi,Eisenerz haben wir aber wohl,und aus Kohle machen wir synthetisches Benzin
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